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  • Mahlzeit Dagvuchel, danke für deine Anerkennung. Da ich selber davon profitiere, dass andere Werkstattleute ihr Wissen und ihre Erkenntnisse weitergeben, will ich das ebenfalls gern tun. Da das Kegelgewindedrehen nun nicht alltäglich ist und ich auch in der Literatur dazu nichts tiefgreifendes fand, war mir die Fertigung desselben einen Bericht wert. Gruß Sven

  • Mahlzeit! Weiter geht es wieder mit reichlich spanender Bearbeitung. Bei meinem Sommerurlaub in Schweden erläuterte mir Jonas Forsen von der Ohsabanan wie Kegelgewinde auch ohne Leitlineal an der Drehmaschine hergestellt werden können. Seine Methode wollte ich nach meiner Rückkehr unbedingt selbst ausprobieren. Gelegenheit dazu gaben die Reinigungsschrauben des Kessels, die ich im vergangenen Dezember aufgearbeitet hatte. Durch das zwischenzeitliche Nachschneiden der Gewinde im Kessel waren eini…

  • Mahlzeit! Ende Juli fand ein kleiner Arbeitseinsatz in Weißwasser statt. Das Kesselwasser, das für die Überführung der Lok Anfang des Monats nach Bad Muskau gefüllt wurde, um das Aufschwingen der Rohre zu vermeiden, wurde abgelassen. Zudem war auf der linken Fahrwerkseite vorhandener Grat an den Stirnseiten der Laufflächen zu entfernen. Dafür war der Stangensatz ab- und wieder anzubauen. 33565592be.jpg Die Lok wurde aus der Museumshalle gezogen und zum Ablassen des Kesselwassers auf ein geschott…

  • Mahlzeit Bernd, ich kann ab Seite 9 wieder Bilder sehen, sie älteren Beiträge wurden wie gesagt über Facebook-links bebildert und müssen erst mühsam repariert werden. Das dauert ein paar Wochen. Gruß Sven

  • Mahlzeit! Die Verlinkung der ersten Bilder erfolgte tatsächlich über Facebook, allerdings ändern sich die links mit der Zeit anscheinenend. Ich werde die Berichte nach und nach reparieren, die neueren Berichte sind bereits mit Verlinkungen zu einem Bildhoster versehen. Gruß Sven

  • Mahlzeit Bernd, leider weiß ich auch nicht, was da passiert ist. Zu der Zeit in Gera kann ich jedoch einige Bilder liefern: 33515147co.jpg Im Juli 1982 stand die Lok noch auf dem Lagerplatz einer Möbelspedition unweit der Parkeisenbahn. Dort war sie um 1978 abgeladen worden,als man sie aus Bernbruch holte. Die Puffer wurden wohl wegen eines zu kurzen Schwerlastanhängers abgebaut und sind seit der Wende verschollen.Da es seitens der Verantwortlichen Widerstände gegen einen Dampfbetrieb gab und zu…

  • Nun zum eigentlichen Einbau der Bremse: Der Einbau der Bremse erfolgte am 14.Juni in Weißwasser, die Aufarbeitung war abgeschlossen. In den letzten knapp 5 Monaten wurde die komplette Bremseinrichtungdemontiert, gereinigt, befundet und aufwendig aufgearbeitet. Rund 200Arbeitsstunden wurden dafür geleistet. Nach der Abnahme der Arbeiten durch den Abnahmebevollmächtigen erhält die Lok eine Bremsrevision Br 3. Dank an alle Beteiligten und Spender, die die Arbeiten ermöglicht haben. 33347333bb.jpg N…

  • Mahlzeit! Weiter mit den Arbeiten an den Bremshängeeisen: 33344733ex.jpg Die alten Bremsklotzbolzen waren etwas kleiner als die für den S2-Typ, da hätte das Aufbohren der Löcher eigentlich gereicht. Jedoch wurde für die Zukunft vorgearbeitet und die Verwendung von austauschbaren Buchsen eingeplant.Beim Aufbohren tauchten dann auch eingeschweißte Buchsen auf, die natürlich zu entfernen waren. 33344734yb.jpg Das Aufreiben der Bohrungen geschah auf der Fräsmaschine. 33344735kt.jpg Die Hängeeisen si…

  • Weiter ging es mit den restlichen Zugstangen: 33313497uh.jpg Deren Köpfe waren einseitig aufzuschweißen, da sie ebenso wie die Gabelköpfe der Bremswelle stark abgenutzt waren. 33313503zn.jpg Nach dem Verputzen folgte das Ausspindeln und Ausbuchsen. 33344715gt.jpgDie langen Gewinde mussten mühsam von Hand nachgeschnitten werden. 33344714ip.jpg Anschließend wurde grundiert und lackiert. Die Stangen wurden später beim Anbau noch gerichtet, dazu fehlt mir in meiner Werkstatt die räumliche Möglichkei…

  • Mahlzeit Eckard, und ich dachte schon, zu bisweilen zu ausführlich zu berichten 33344641im.jpg Zuerst wurde der aufgeschweißte Zapfen auf der Drehmaschine auf Maß gedreht, danach die Kontur der Traverse mit Winkelschleifer und Fächerscheibe herausgearbeitet. Nun ging es an die Aufarbeitung der ersten von drei Bremszugstangen samt Gabelkopf. Auch hier war viel Arbeit notwendig, um die starken Korrosionsschäden zu beseitigen. 33313505uu.jpg Der Gabelkopf verbindet die hintere Bremstraverse mit der…

  • Mahlzeit! Danke für die Anerkennung und weiteren Spendeneingänge für das Projekt Hilax. Im Folgenden möchte ich nun weiter über die Aufarbeitung der Bremsteile berichten. Nachdem der Bremsbock fertiggestellt war, wurden die Bremstraversen in Angriff genommen. Nach der Reinigung wurden die tiefen Kerben, die durch das Einschleifen der Spurkränze entstanden waren, ausgeschweißt. Auch die stark abgezehrten Zapfen wurden durch Auftragschweißung wieder hergestellt. Das Überdrehen war wegen der starke…

  • Mahlzeit André, der Spagat zwischen technischer Funktionalität und restauratorischer Arbeit fällt mitunter nicht leicht. Doch liegt mir viel daran, Geschichte zu erhalten und deren Spuren eben nicht vollends auszuradieren. Ein Besuch ist jederzeit möglich, alles weitere per pn. Gruß Sven

  • Weiter geht es mit der Aufarbeitung des Bremsbocks: 32885596aq.jpg Als nächstes nahm ich den Zahnbogen in Angriff. Zwar hatte ich zunächst über eine Neufertigung als Laserteil nachgedacht, doch saß mir zum einen die Zeit im Nacken und zum anderen wollte ich gern das Altteil wegen seiner Fertigungsmethode erhalten. Dieses wurde nicht aus einem dicken Blech ausgeschnitten, sondern aus Flachstahl geschmiedet. Der Verschleiß am Zahnbogen wurde ebenfalls durch Aufschweißen beseitigt. 32885599ms.jpg B…

  • Mahlzeit! Zurück aus dem Urlaub habe ich nun Zeit gefunden, den nächsten Bericht zu schreiben. Ende Mai war die Bremswelle fertig eingebaut worden und der Arbeitsschwerpunkt lag nun an der Aufarbeitung der anderen Bremskomponenten. 32977163ks.jpg Der Bremsbock war bislang noch gar nicht bearbeitet worden und musste zunächst zerlegt und befundet werden. 32977166nh.jpg Ursprünglich war der Drehzapfen des Bremshebels in diesen eingenietet und drehbar im Bremsbock gelagert. Eine große Mutter sichert…

  • Mahlzeit Paul, danke für die Blumen erstmal. Die Leidenschaft für Dampf wurde mir in die Wiege gelegt. Als Sohn eines Eisenbahn-Ingenieurs bin ich schon frühzeitig mit der Materie in Berührung gekommen. So lernte ich das Bw Aue noch kennen und erlebte Probefahrten von frisch ausgebesserten Loks in O'thal. Bei Fototouren und Streckenwanderungen war ich oft dabei. Auch die Anfänge des Eisenbahnmuseums Schwarzenberg erlebte ich hautnah mit, von der Dienstwohnung im Empfangsgebäude war es nur ein Ka…

  • Mahlzeit Paul! Danke erstmal für deine Frage, die ich hiermit auch gleich beantworten möchte. Zunächst gilt bei der Wahl des Verfahrens die Schweißbarkeit des Werkstoffes zu beachten. Da ich es bei der Aufarbeitung der Lok mit 80 Jahre altem Material zu tun habe, welches zu einer Zeit entstanden ist, als die Schweißbarkeit noch kein so wichtiges Kriterium war muss man schon etwas genauer hinschauen. Hilfe geben dabei die Konstruktionszeichnungen, die mir als Kopien für die meisten Teile der Lok …

  • Mahlzeit! Weiter geht es mit der Komplettierung des Bremsgestänges. 32886164nl.jpg Die kurze Bremszugstange mit Spannschloss, die an den Bremshebel anschließt, wurde am Gabelkopf aufgerieben und mit einem neuen Bolzen versehen. 32886165yz.jpg Für das Spannschloss war die fehlende Mutter mit W7/8" Linksgewinde anzufertigen. Dies war ein wenig spannend, da ich bislang noch kein Linksgewinde gedreht hatte und auch keinen Gewindebohrer zur Verfügung hatte. 32886166vw.jpg Die neue Mutter passt. 32886…

  • Mahlzeit! Gut einen Monat nach meinem letzten Bericht komme ich nun dazu, vom Fortgang der Arbeiten zu berichten. Die nur teilweise ausgeschweißte Nabe des Bremshebels hinterließ beim Ausspindeln keine durchgehend gute Oberfläche und 5/100 Luft auf der Welle. Auf die Funktion hst das zwar keinen Einfluss, aber es entspricht nicht den eigenen Ansprüchen. Nach einigen unruhigen Tagen des Abwägens habe ich die Nabe nochmals komplett ausgeschweißt und neu ausgespindelt. Für die Bearbeitung der Keiln…

  • Mahlzeit Andreas, das trifft es sehr gut, das Wissen und die Fertigkeiten in der konventionellen Zerspanung kann man nur durch "Machen" am Leben erhalten. 32611520oi.jpg Angefangen hat es bei mir 2004 mit einer Tischdrehmaschine Knuth LS450, die dann nach dem Umzug nach Dresden gegen diese UNION-WERK A.G.(ehem. Oscar Ehrlich Mittweida/Sa.)Präzisions-Schnelldrehbank 155x500 Baujahr 1939 auswechselte.Sie ist damit fast so alt wie die Hilax selber, nach ihrer Aufarbeitung aber wieder uneingeschränk…

  • Mahlzeit! Wie angekündigt nun wieder ein wenig mehr Neuigkeiten aus der Werkstatt. 32582845ls.jpg Die mechanische Bearbeitung der Bremswelle hatte durch die enorme Unwucht der kurzen Hebel bereits beim Vordrehen für das Aufschweißen ein wenig Schwierigkeiten gemacht. Nun habe ich mit einem großen Prisma ein Gegengewicht an der Welle befestigt, um die Unwucht auszugleichen. In Ermangelung geeigneter Spannmittel musste dann ein Spanngurt für die Befestigung herhalten. Das mag etwas kühn und sowjet…