Die Kirnitzschtalbahn

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    • Dieses Rumgeheule wegen einer möglichen Sperrung des Kirnitzschtals für den MIV kann ich nicht mehr hören... :crazy1:
      Es wäre das einzig sinnvolle, um den Autoverkehr in der sächsischen Schweiz zu reduzieren und die Autofahrer zu zwingen auf Bus und Bahn umzusteigen und es würde der Natur auch gut tun... :ok:
      Grüße Erik

      Alles, was ihr wollt, dass euch die Leute tun sollen, das tut ihnen auch!
    • Das dort in der Saison im Kirnitzschtal durchaus ab und an "Chaos" herrscht durch zu viele Besucher ist unbestritten und die auch irgendwie hin und wieder weg müssen und die Parkmöglichkeiten begrenzt sind, ist ebenso unbestritten. Man sollte aber auch sehen, dass gerade zwischen November und Ostern dort grob gesagt nichts los ist und manchmal kaum ein Auto oder eine Menschenseele in dieser Zeit dort sieht, mit der Bahn in dieser Zeit jetzt schon meist Luft befördert wird trotz ausgedünntem Fahrplan und verringerter Zuglänge.

      Das man so einfach eine Staatsstaße, hier die S165, für den Fahrzeugverkehr sperren kann, eher unwahrscheinlich, da werden wohl andere Behörden nicht mitspielen. Und sollte es doch einmal soweit kommen, wird bis dahin noch jede Menge Wasser die Kirnitzsch herunterfließen.

      Sinnvoll wäre hier der Bau von Auffangparkflächen in Bad Schandau und diese auch mit der Bahn zu erschließen.

      Aber erstmal abwarten, was bei der Studie herauskommt und was davon realistisch und auch finanziell umsetzbar ist. Die für mich sinnvollste Lösung wäre die Verlängerung bis an die Fähre mit Verlegung der stadtseitigen Fähranlegestelle auf Höhe Lidl und Erschließung ua. der Therme und Schaffung ordentlicher Übergangsmöglichkeiten mit Ticketverknüpfung. Die Bahn könnte dazu am Elbkai entlang geführt werden. Wer bitte soll den erst die große Kurve bis Rathmannsdorf und dann über die umzubauende Brücke nehmen? Die Straßenbrücke dürfte ja auch ungeeignet für den Einbau eines Straßenbahngleises sein. Auch die angedachte Führung durch die Zauckenstraße und Lindenallee ist für mich ein Witz. Eine neue Brücke südlich der Therme wäre ne brauchbare Alternative ohne das Stadtbild wesentlich zu verändern.

      Bahn- und Busbetriebshof zu trennen, wäre auch sicher sinnvoll, ersterer könnte die Busflächen im Kirnitzschtal mit nutzen und die Busse können in ein neues Objekt ziehen.

      Aber wie schon weiter oben: Wer soll das bezahlen, wer hat so viel Pinke, Pinke.... Ja und die Planungshürden sind auch nicht zu unterschätzen.

      VG Gerd

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von lrt ()

    • Bei Wikipedia findet sich dieses hier:

      Im Regionalplan Oberes Elbtal/Osterzgebirge ist das folgende Planungsziel enthalten: Die Kirnitzschtalbahn soll als ein historisch bedeutsames Verkehrsmittel zur Erschließung von Teilen der Sächsischen Schweiz erhalten und über die gegenwärtigen Endpunkte hinaus zur Elbe (Fähre, S-Bahn, Sächsische Dampfschiffahrt) beziehungsweise zur Neumannmühle verlängert werden.


      VG Gerd
    • Neu

      Hallo,

      das ist ja ein interessantes Umfrageergebnis. Ich denke schon, dass die historischen Triebwagen ein Anziehungspunkt speziell für das Kirnitzschtal sind. Moderne Straßenbahnen gibt es ja schließlich in jeder größeren Stadt. Die alten Triebwagen haben für mich etwas von Entschleunigung, also gerade der Grund, weshalb ich eigentlich raus aus der Stadt will. Was bringt mir dann eine moderne Bahn, die durch das Tal sprintet? Die Frage ist, wie groß ist das Pendler-Potential für eine moderne Straßenbahn? Ich könnt mir vorstellen, dass wenn die Bahn einmal durchs Tal fährt, passen alle möglichen Pendler in eine Bahn hinein. Zurück bleiben die Touristen...

      Die Idee mit einer modernen Straßenbahn gab es übrigens schon anfang der 90er Jahr, als man sich ein Fahrzeug aus Halle ausgeliehen hat.


      Durchgesetzt hatte sich die Idee aber anscheinend nicht. Bevor man an eine Neubeschaffung denkt, sollte man es erstmal mit einem Leihfahrzeug testen.

      Gruß Tilo