Betrieb der Weißeritztalbahn bis Kipsdorf

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    • Hallo Holger,

      die Zeiten, die lange vorbei sein sollten, sind längst wieder da. Man arbeitet am 'gläsernen Bürger', viel gläserner, als er zu Zeiten von 'Horch und Guck' je war. Politik verfolgt die Interessen der Bürger, ja sicher, aber nur die bestimmter Zielgruppen.

      Etwas Off-Topic zur Begründung der vorstehenden Aussage, ohne hierzu eine weitere Diskussion anfachen zu wollen. Ich möchte ja keine postfaktischen Aussagen tätigen: Kommt die zentrale biometrische Datenbank aller Bürger? Von der Öffentlichkeit weitgehend unbemerkt hat sich zu nächtlicher Stunde ein Gesetz in den Bundestag geschlichen. Das „Gesetz zur Förderung des elektronischen Identitätsnachweises“ erlaubt den deutschen Geheimdiensten den vollautomatisierten Zugriff auf die biometrischen Daten aller Bürger. Das kommt einer zentralen Datenbank mit den biometrischen Bildern aller Bürgerinnen und Bürger sehr nahe, auch wenn sich die Abfrage aus verschiedenen Datenbanken bedient. „Biometrische Daten können zu umfangreichen Persönlichkeitsprofilen verknüpft werden, wodurch zum Beispiel unschuldige Menschen auf schwarze Listen geraten können“, sagte die ehemalige Bundesministerin für Justiz Frau Leutheusser-Schnarrenberger. Problematisch sei außerdem, dass es beim Zugriff auf die biometrischen Passbilder durch Geheimdienste qua Amtes keine rechtsstaatlichen Kontrollen gebe.

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      Und nun schnell zum eigentlichen Thema zurück: Die SDG als Unternehmen lässt sich auch nur teilweise mit der WEM als Verein vergleichen, da beide EVU / EIU unterschiedlichen Zwängen unterliegen.

      Freundlichen Gruß, René
    • Die SDG als Unternehmen lässt sich auch nur teilweise mit der WEM als Verein vergleichen, da beide EVU / EIU unterschiedlichen Zwängen unterliegen.
      Vielleicht liegt es auch daran, dass die einen mit Leidenschaft eine Bahn betreiben - die anderen, weil sie es müssen?!


      Ich würde der Weißeritztalbahn bzw. dem Betreiber SDG erstmal ein Jahr Zeit geben, mal sehen, wie es sich entwickelt. Das sie mit mehr Leidenschaft an die Sache herangehen können, sieht man ja auf deren Hausstrecke am Fichtelberg. Der Wille und die Kompetenz sind ja grundsätzlich im Unternehmen vorhanden, warum sollte es nicht auch im Weißeritztal gehen. Daher abwarten, Tee Pils trinken und ganz wichtig - mitfahren!

      Gruß Tilo
    • Es gibt Neuigkeiten von der Radfahrerfalle.....



      Mittlerweile hat man offensichtlich doch begriffen, dass am BÜ Ulberndorf in Fahrtrichtung Dipps etwas Handlungsbedarf besteht.
      Wer nun in die Glaskugel geschaut hat und dieses Schild dann aufstellen lassen hat, weiß ich natürlich nicht. Auch sind zwischen Haltelinie und Gleis noch etliche Warnzeichen auf den Asphalt gesprüht worden.

      Mal sehen, ob es hilft oder ob denjenigen, denen geholfen werden soll, noch zu helfen ist. Denn es wird wohl sicher einige geben, die den Inhalt und Sinn dieses Schildes erst später auf schmerzhafte Art und Weise begreifen werden....

      Ob allerdings dieses Provisorium nochmal verändert oder ersetzt wird, bleibt allerdings die spannende Frage, denn Provisorien halten meist recht lange. Aber so ist wenigstens der Sicherungspflicht wie üblich mit einem Schild genüge getan und die Baulastträger sind fein raus, denn der Hinfaller ist dann der Depp... StVO-konform ist dieses Schild sicher keineswegs.

      In Kipsdorf hat übrigens die Uhr ihren Betrieb aufgenommen.

      VG Gerd
    • Hallo Mike,


      Mike Robeck schrieb:

      Es sollte beim Betrachten des Bahnübergangs eher nachdenklich stimmen, das nur Lichtzeichen, jedoch keine Halbschranken errichtet worden sind - und das an einer vielbefahrenen Bundesstraße.

      Das deutet nicht gerade auf eine spätere Verdichtung des Fahrtangebotes auf der Schiene hin... .
      Das sollte nichts zu bedeuten haben. Ich kenne eine Strecke in meiner Nähe, da fährt höchstens einmal in der Woche ein Zug und dennoch gibt es dort automatische Halbschranken neuester Bauform. Andererseits überquert der Molli zwei Mal in der Stunde in Bad Doberan die B105 und dort gibt es auch nur Lichtzeichen und keine Schranken.

      Gruß Robert
    • Hallo Mike,
      das könnte natürlich sein, allerdings sind in meinen Augen auf der gesamten Weißeritztalbahn vergleichsweise eher wenige Bahnübergange mit Lichtsignal/Schranke gesichert, im unteren Teil ja auch nur in Dipps und 2x Freital. Hier "oben" auf der Fichtelbergbahn ist jeder BÜ, der eine regelmäßig von Autos befahrenen Straße kreuzt, mit Schranken gesichert.

      Also hoffen wir, dass das kein schlechtes Zeichen für den zukünftigen Betrieb ist.

      Gruß aus Oberwiesenthal
      Julius
    • Mike Robeck schrieb:

      Hallo,

      Es sollte beim Betrachten des Bahnübergangs eher nachdenklich stimmen, das nur Lichtzeichen, jedoch keine Halbschranken errichtet worden sind - und das an einer vielbefahrenen Bundesstraße.

      Das deutet nicht gerade auf eine spätere Verdichtung des Fahrtangebotes auf der Schiene hin... .

      Gruß
      Mike
      Wenn ich mich recht erinnere, war in Ulberndorf nie eine Schranke und der Verkehr auf der B170 ist gegenüber der Zeit vor der A17 mit den vielen LKW aus aller Herren Länder heute sehr übersichtlich...

      VG Gerd
    • lrt schrieb:

      Mike Robeck schrieb:


      Wenn ich mich recht erinnere, war in Ulberndorf nie eine Schranke und der Verkehr auf der B170 ist gegenüber der Zeit vor der A17 mit den vielen LKW aus aller Herren Länder heute sehr übersichtlich...
      VG Gerd
      Hallo Gerd,

      Die alte BÜSA dort war eine zu DDR-Zeiten aufgehübschte Pintsch-Warnlichtanlage aus der Vorkriegszeit. Jene darf keinesfalls als Maßstab angenommen werden, denn bekanntlich möchte die ESBO keine Blinklichter im Andreaskreuz mehr haben. Der Umbau wäre auch ohne Hochwassers unumgänglich gewesen.

      Was die aktuellen Kriterien für Halbschranken sind, recherchiere ich später.

      Die bisherigen BÜS-Anlagen zwischen Dipps und Kipsdorf dürfen Bestandsschutz haben.

      Gruß
      Mike