[HU] Herzlich Willkommen in Tata und Umgebung

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    • Hallo,

      ich habe nochmal ein wenig wegen des geplanten Stausees recherchiert, da mir das Fassungsvermögen im Normalbetrieb etwas gering erschien. Aber es gibt auch in Deutschland vergleichbare Talsperren und Hochwasserrückhaltebecken. Die Länge der Staumauer, welche sich ja parallel zur Straße Felcsút - Alcsútdoboz befinden würde, beträgt bei Bauwerken mit solch geringem Fassungsvermögen meist um die 100 Meter. Selbst im Harz bin ich auf ein vergleichbares Bauwerk gestoßen, nämlich die Steinatalsperre (nahe Bad Sachsa): Steinatalsperre

      Auf dem nachfolgenden Bild würde sich der geplante Stausee rechts der Lok und des Dammes mit dem Bahnhofsschild in der Landschaft befinden, wie es dem Kartenmaterial der planenden Behörde zu entnehmen ist. Mal sehen, ob diese Planung letztlich umgesetzt wird. Das Bild stammt schon aus dem Jahre 2016, aber ich habe es in diesem Thread ja noch nicht gezeigt.



      Über eventuelle Veränderungen oder Fortschritte werde ich an dieser Stelle berichten.

      Viele Grüße, René
    • Hallo,

      da der Betreiber meiner Homepage nach vielen Jahren seinen Dienst einstellt und ich keine Zeit für einen Serverumzug der Seite habe, möchte ich die dort veröffentlichten Daten zur Felcsúter Schmalspurbahn hier nochmal für die Interessierten veröffentlichen. Ich bitte um Verständnis, dass ich zunächst auf Bildmaterial im Beitrag verzichte. Ich werde versuchen, einige ausgewählte Bilder in einem weiteren Beitrag zu zeigen.

      Vál-völgyi kisvasút (Schmalspurbahn in Felcsút)

      Die Ausgangssituation:

      Am 22. November 1898 wurde die normalspurige Eisenbahnstrecke von Bicske nach Székesfehérvár eröffnet. Die Einstellung des Personenverkehrs erfolgte am 26. Mai 1979. Auf einem kurzen Streckenabschnitt bei Bicske erfolgte nachfolgend noch Güterverkehr zu einem Militärdepot. Ebenfalls im Güterverkehr wird bis in die heutige Zeit die Strecke von Székesfehérvár nach Lovasberény bedient, da dort gelegentlich Holz verladen wird. Auf dem Streckenabschnitt von Bicske (Abzweig Militärdepot) nach Lovasberény wurden die Gleisanlagen weitestgehend zurückgebaut, jedoch nachfolgend nicht überbaut.

      km 00,0 Bicske
      km 07,4 Felcsút
      km 09,2 Felcsút-Alcsút
      km 13,0 Vértesboglár
      km 19,0 Vértesacsa
      km 26,0 Vereb
      km 27,6 Lovasberény
      km 33,7 Pátka
      km 38,3 Csala
      km 42,3 Pákozd
      km 50,1 Székesfehérvár

      Im Jahr 2009 kaufte die Puskás Ferenc Akadémia die stillgelegte Bahnstrecke von Bicske nach Vértesacsa und plante den Wiederaufbau zwischen Bicske und dem Arborétum bei Alcsútdoboz als normalspurige Strecke. Noch im Jahr 2012 ging die Planung von einer Achslast aus, die 21 Tonnen betragen sollte. Zum Einsatz sollten Bzmot-Triebwagen ("Brotbüchsen") bei einer Höchstgeschwindigkeit von 25 km/h kommen.

      Die Bauphase:

      Später entschied man sich für den Wiederaufbau als Schmalspurbahn in 760 mm-Spurweite zwischen Felcsút und Alcsútdoboz. Der ehemalige Bahnhof Felcsút-Alcsút dient hierbei als betrieblicher Mittelpunkt. Dessen Bahnhofsgebäude wurde schon 2011 saniert und im Jahr 2015 errichtete man eine neue Fahrzeughalle.

      Die am 02. September 2014 beantragte Baugenehmigung für die Schmalspurbahn wurde am 09. September 2014 von der Verkehrsbehörde erteilt und ging am 15. September 2014 bei der antragstellenden Stiftung in Felcsút ein.

      Die Strecke der Schmalspurbahn folgt dem Váli-víz, einem kleinen Flusslauf, welcher im Gerecse-Gebirge entspringt und bei Beloiannisz südlich von Budapest in die Donau mündet.

      Zur Jahresmitte 2015 begann man mit dem Bau der Bahnanlagen. Folgende Bahnhöfe entstanden dabei in folgender Kilometrierung der Strecke:

      km 0,000 - 0,203 Felcsúti Puskás Akadémia (Bahnhof)
      km 3,095 - 3,306 Felcsút (Bahnhof und Betriebsmittelpunkt, Bahnsteig im Anschluss am durchgehenden Hauptgleis)
      km 5,338 - 5,662 Alcsútdobozi Arborétum (Bahnhof)

      Das genaue Streckenende befindet sich im Kilometer 5,69.

      Ab Ende Oktober wurden die neuen Gleise eingeschottert. Hierbei kam eine Lok aus Csömödér (C-50,405) mit einem Bauzug auf die zukünftige Strecke, während gleichzeitig die Stopfmaschine im Einsatz war. Anfang November wurden zwei Mk48 nach Felcsút umgesetzt und in der neuen Fahrzeughalle hinterstellt. Gleichzeitig waren Anfang November die Arbeiten an der Strecke weitestgehend abgeschlossen und die Lok aus Csömödér kehrte in ihre Heimat zurück. Restarbeiten waren noch bis Jahresende durchzuführen.

      Erweiterungspläne:

      Schon Anfang November 2015 äußerte sich der Ministerpräsident Viktor Orbán gegenüber der Presse zu Plänen einer Erweiterung der Schmalspurbahn nach Bicske und in der Gegenrichtung bis Lovasberény. Die Stadt Bicske wurde am 20. November 2015 mit der Erstellung einer Machbarkeitsstudie beauftragt. Dabei sollte die Möglichkeit der Schaffung einer regionalen Eisenbahnlinie geprüft werden. Sie sollte der Entwicklung des regionalen Umfeldes dienen und gleichzeitig eine Zubringerfunktion zu den MÁV-Bahnhöfen Bicske und Herceghalom erfüllen. Angedacht war die Linienführung Bicske - Felcsút - Alcsútdoboz - Etyek - Hercegholom. Diese Linienführung hätte eine Länge von ca. 45 Kilometer erreicht. Nach Erörterung mehrerer Linienführungen entschied man sich jedoch Anfang Februar 2016 für die Variante der Verlängerung der bestehenden Schmalspurstrecke zum MÁV-Bahnhof Bicske. Von diesem Bahnhof sollte eine Neubaustrecke nach Etyek mit einer Streckenlänge von 14,1 km entstehen. Als Termin für den Bau der Streckenerweiterung wurde das Jahr 2019 angegeben und es sollten folgende Bahnhöfe dabei entstehen:

      - Bicske vasútállomás
      - Bicske, Szent István telep
      - Botpuszta
      - Etyek Pincesor vasútállomás

      Die Eröffnung der Schmalspurbahn:

      Im April 2016 verkehrten dann zahlreiche Probezüge mit den vorhandenen Fahrzeugen. Ebenso wurde der erste Fahrplan veröffentlicht. Dieser war dann ab dem 01. Mai 2016 gültig. Die offizielle Eröffnung durch den
      ungarischen Ministerpräsidenten fand am Tag zuvor statt. Der erste Betriebstag war durch Proteste der politischen Opposition gekennzeichnet, welche durch eine Gleisblockade die Abfahrt des ersten regulären Zuges zeitweise aufhalten konnte.

      Kritische Betrachtungen in der Presse im Jahre 2016:

      Nach wenigen Wochen des Betriebes wurde öffentliche Kritik an den Fahrgastzahlen geäußert, welche im Antrag zur Bewilligung der EU-Fördergelder zum Bau der Schmalspurbahn viel zu hoch angegeben wurden. So wurden in den ersten drei Wochen nach Betriebsaufnahme nur 1120 Fahrkarten verkauft.

      Fahrzeugstatistik (Stichtag 24. Juli 2016):

      Folgende Fahrzeuge waren an jenem Tag in der Einsatzstelle Felcsút vorhanden.

      Lokomotiven:
      - Mk48 2012 (im Einsatz)
      - Mk48 2016

      Wagen:
      - 55 55 24-51 413-3, Bauart Bpu (im Einsatz)
      - 55 55 24-51 415-8, Bauart Bpu (im Einsatz)
      - 55 55 24-51 416-6, Bauart Bpu (im Einsatz)
      - 55 55 24-51 404-2, Bauart Bhpu
      - 55 55 14-51 419-2, Bauart Atu ... Salonwagen
      - 85 55 33-47 907-4, Bauart Yu ... Fahrradwagen

      Streckenerweiterung nach Etyek:

      Zur Monatsmitte November 2016 wurde schließlich bekannt, dass der Neubau der Schmalspurbahn von Bicske nach Etyek nicht weiter verfolgt wird. Entsprechende Pläne wurden aus dem Entwicklungsprogramm 'Das Herz Pannoniens' gestrichen. Als Grund gab man Probleme mit ortsansässigen Eigentümern an, welche einen Verkauf von Teilen ihrer Grundstücke zum Zwecke des Bahnbaues verweigerten. Stattdessen wurde im Rahmen einer Bürgerfragestunde eine Verlängerung der Schmalspurbahn nach Vértesacsa als mögliche Option genannt, da dort mit dem Acsa-See ein Ziel für touristischen Verkehr vorhanden wäre.

      Fahrgastzahlen im ersten Betriebsjahr 2016:

      Im ersten Betriebsjahr wurden von Betriebsaufnahme bis zum Jahresende 23779 Fahrkarten verkauft. Hierbei sind örtliche Kindergärten, Schulen und Vereine nicht berücksichtigt, da diese kostenlos befördert werden. Gleiches gilt für schwerbehinderte Fahrgäste. In den Monaten Juli und August war ein sprunghafter Anstieg der Fahrgastzahlen zu verzeichnen, da viele Familien mit ihren Kindern das touristische Angebot einer Fahrt mit der Schmalspurbahn nutzten. Hierbei erreichte der Andrang manchmal die Grenze der verkehrlichen Belastbarkeit.

      Rollstuhlbeförderung bei der Felcsúter Schmalspurbahn:

      Nachdem sich die Fahrgastzahlen im Laufe der Saison stabilisiert hatten, wurde Ende September 2016 ein weiterer Kritikpunkt thematisiert. So sind zwar alle drei Bahnhöfe der Schmalspurbahn
      barrierefrei für mobilitätseingeschränkte Personen (Rollstuhlfahrer) errichtet, aber das Fahrzeugmaterial ließ keine Fahrt dieses Personenkreises mit den Zügen zu. Im Mai des Jahres 2017 konnte nach öffentlichkeitswirksamen Protesten in Felcsút ein Wagen in Betrieb genommen werden, welcher die Beförderung von Rollstühlen zulässt. Er wurde in den 1960-er Jahren gebaut und vor dem Einsatz in Felcsút umgebaut und modernisiert. Es handelt sich um den 55 55 24-51 404-2 der Bauart Bhpu. Gemeinsam mit diesem Fahrzeug wurde in Felcsút eine entsprechende Rampe stationiert, welche als Einstiegshilfe für die mobilitätseingeschränkten Personen dient.

      Geplantes Hochwasserrückhaltebecken am Bahnhof Felcsút

      Im Rahmen des Programms "Das Herz Pannoniens" sollen zur Entwicklung der Schmalspurbahn in Felcsút für den Zeitraum 2018 bis 2022 weitere 2,5 Milliarden Forint zur Verfügung gestellt werden, damit die Schmalspurbahn um weitere interessante Details ergänzt werden kann, um eine Fahrt mit der Bahn noch angenehmer und ansprechender zu machen. Was genau mit dem Geld bei der Bahn realisiert werden soll, war dem Pressebericht nicht zu entnehmen.

      Weitere touristische Maßnahmen in unmittelbarer Umgebung der Schmalspurbahn: Bei der Fußballarena soll ein thematisches Museum entstehen, welches dem Leben des Fußballers Puskás Ferenc gewidmet ist. Gegenüber des Bahnhofs Felcsút ist zur Wasserregulierung und zum Hochwasserschutz der Bau eines Rückhaltebeckens mit einem Fassungsvermögen von 62.000 Kubikmetern am Vál-Bach vorgesehen. Die Staumauer würde sich parallel zur Straße Felcsút - Alcsútdoboz befinden. Um auch dieses Projekt in die touristische Entwicklung einzubeziehen, sollen am entstehenden Stausee neue Fußwege angelegt werden, ein Wassererlebnispark mit thematischen Spielplatz und ein zugehöriges Restaurant am Wasser entstehen.

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      Durch diese Maßnahme möchte ich die Dokumentation über die Entwicklung dieser Schmalspurbahn für die Interessierten in kompakter Form erhalten. Es würde mich freuen, wenn ich mit dieser Vorgehensweise auf Zustimmung stoßen würde.
    • Hallo,

      die Impressionen von der Felcsúter Schmalspurbahn aus dem Jahre 2017 hatte ich hier im Thread ja schon gezeigt, weshalb ich einen Blick zurück in die Bauphase im Oktober 2015 werfen möchte. Die ersten beiden Bilder entstanden am Bahnhof Felcsút, die zwei weiteren Bilder entstanden am Bahnhof beim Arboretum in Alcsútdoboz.









      Am 30. April 2016 erfolgte die offizielle Eröffnung und ab 01. Mai 2016 galt dieser Fahrplan für den regulären Verkehr.



      Nun folgen einige Impressionen vom Bahnbetrieb im Jahre 2016. Die Bilder sind in diesem Fall chronologisch entgegen der Kilometrierung vom Arboretum über den Bahnhof Felcsút zur Akademie geordnet, wobei das dritte Bild die Einfahrt eines Zuges in den Bahnhof des Arboretums zeigt und zwar von der Brücke fotografiert, welche bei den Bildern vom Bau der Bahn gezeigt wurde.















      Auch ohne das ich meinen Namen groß, klein, dick, dünn, quer, mittig oder sonstwo bzw. sonstwie in den Bildern platziert habe, möchte ich darauf hinweisen, dass auch für diese Bilder das Urheberrecht gilt, was eigentlich eine Selbstverständlichkeit sein sollte. Vielen Dank für die Beachtung dieser Worte.

      Viele Grüße, René
    • Hallo,

      wie schon bei der Schmalspurbahn in Felcsút möchte ich auch mit einer anderen Bahnstrecke verfahren. In diesem Fall handelt es sich um normalspurige Strecke von Tatabánya nach Oroszlány, die auch schon in diesem Thread bildlich vorgestellt wurde.

      Die Bahnlinie von Tatabánya nach Oroszlány

      Bei dieser Bahnlinie handelt es sich um eine elektrifizierte Stichstrecke, welche in Tatabánya von der Hauptbahn Budapest - Hegyeshálom - Királyhida (Bruck an der Leitha) abzweigt. Sie verläuft am südöstlichen Rand der 'Kleinen ungarischen Tiefebene' (Kisalföld), welche hier vom Vértesgebirge begrenzt wird.

      Die Kilometrierung der Strecke von Tatabánya bis Oroszlány:

      km 0,0 - Tatabánya
      km 3,0 - Bánhida
      km 7,5 - Környe (Trennung von der Strecke nach Pápa)

      km 0,0 - Környe
      km 3,3 - Kecskéd alsó
      km 7,1 - Oroszlány

      Als Anschlussgleis der Kohlegrube endete das Gleis auf dem Werksgelände schließlich im Kilometer 8,96.

      Ein Blick in die Geschichte:

      Der Streckenabschnitt von Tatabánya nach Környe wurde als Teilstrecke der Verbindung Tatabánya - Kisbér - Pápa am 12. September 1902 eröffnet. Die Bahnlinie von Környe nach Oroszlány erlebte am 01. September 1950 ihre Betriebsaufnahme. Der elektrische Betrieb auf der Gesamtstrecke von Tatabánya nach Oroszlány konnte schließlich am 23. Dezember 1965 aufgenommen werden. Am 04. März 2007 endete der Personenverkehr auf der Strecke von Tatabánya nach Pápa.



      Tatabánya:

      Mit dem Bau der Hauptstrecke von Budapest nach Királyhida (Bruck an der Leitha) wurde der Bahnhof Bánhida am 15. Juli 1884 im Streckenkilometer 70,8 eröffnet. Mit der Eröffnung des gleichnamigen Haltepunktes an der Strecke nach Környe trug er fortan den Namen Tatabánya alsó. Mit der Umbennung des Bahnhofs Tatabánya felső in Felsőgalla bekam der heutige Bahnhof Tatabánya schließlich seine endgültige Bezeichnung.

      Die heutige Stadt Tatabánya entstand am 10. Oktober 1947 durch den Zusammenschluss der Gemeinden Alsógalla, Felsőgalla, Bánhida und Tatabánya, wobei die Stadtgeschichte auf das Jahr 1733 zurückgeht, als die Siedlungen Untergalla und Obergalla von deutschen Zuwanderern gegründet wurden.

      Während der Jahre von 1897 bis 1987 wurden im Tatabányaer Becken insgesamt 16 Gruben und 5 Tagebaue betrieben. Zu dieser Zeit gab es im Revier 30 Kilometer Seilbahnen und 125 Kilometer Grubenbahnen. Mit Schließung der letzten Grube bei Síkvölgypuszta hatte man im Tatabányaer Revier insgesamt 170.651 Kilotonnen Kohle gefördert.

      Der Steinberg bei Tatabánya mit seinen Sehenswürdigkeiten

      Turul-Monument

      Natürlich soll an dieser Stelle auch auf eine Hauptsehenswürdigkeit der Region eingegangen werden. Es handelt sich um das Turul-Monument oberhalb von Tatabánya. Die Legende besagt, dass der Turul im Jahr 900 die Magyaren unter Großfürst Árpád zur Landnahme nach Pannonien geführt hat. Im Jahr 907 kam es zu einer Schlacht zwischen Magyaren und Slawen, aus der die Magyaren siegreich hervorgingen. Diese Schlacht ereignete sich im Gebiet des heutigen Bánhida. Sie war der ausschlaggebende Grund dafür, dass die Magyaren im Gebiet des heutigen Ungarn seßhaft wurden. Im Jahr 1907 wurde aus Anlass des tausendjährigen Gedenktages dieses Ereignisses das Monument des Turul eingeweiht. Es wurde auf dem langgezogenen Massiv des Kő-hegy (Steinberg) errichtet, dessen höchster Punkt der Csúcsos-hegy (Spitzberg) mit einer Höhe von 369 Metern ist. Bei der Statue mit einer Flügelspannweite von 15 Metern handelt es sich um die größte Vogelstatue in ganz Europa. Der Vogel thront auf einem Podest, trägt eine Krone und hält ein Schwert in seinen Fängen. Sein Blick ist nach Westen auf das ehemalige Schlachtfeld gerichtet.



      Szelim-Höhle

      Die Höhle wurde im Trias durch einen Bach aus dem Gestein gewaschen und ist eine bedeutende prähistorische Fundstätte. So wurden hier Funde von Urmenschen gemacht, welche auf ein Alter von 200.000 Jahren datiert werden konnten. Auch aus der Zeit des Mongolensturmes konnten archäologische Funde dokumentiert werden. Einer Legende nach versteckten sich während der Zeit der Türkenkriege die Bewohner von sieben umliegenden Dörfern in der Höhle. Durch ein weinendes Kind wurden die osmanischen Truppen auf die Höhle aufmerksam und töteten die Menschen durch den Rauch eines am Höhleneingang entfachten Feuers. Es waren die Truppen des Sultans Süleyman I., welche ihre Schlagkraft durch umfangreiche militärische Reformen seines Vaters Sultan Selim I. erreichten.



      Ranzinger Vince-Aussichtsturm:

      Hierbei handelt es sich um ein ehemaliges Fördergerüst, welches zum Andenken an die Bergbautradition auf dem Steinberg als Aussichtsturm aufgestellt wurde. Ehemals gehörte das Fördergerüst zur Grube XII/a am Mutahegy und wurde im Jahre 1980 errichtet. Die Grube war von 1956 bis 1987 zur Kohleförderung in Betrieb. Am 16. Februar 1978 starben in der Grube 26 Bergleute bei einer Grubengasexplosion. Der heutige Aussichtsturm ist Vince Ranzinger gewidmet, welcher der erste Bergbaudirektor des Tataer Beckens war.



      Bánhida Kraftwerk:

      In den Jahren von 1928 bis 1930 baute man neben der Strecke ein Kohlekraftwerk (Bánhida II). Zur Versorgung des Kraftwerkes entstand in diesem Zusammenhang eine Anschlussbahn. Für die Beschäftigten wurde der Haltepunkt eingerichtet. Der heutige Haltepunkt Bánhida trug in früherer Zeit auch die Bezeichnungen Bánhida-Erőmű (Fahrplan 1947) und Tatabányai erőmű (Fahrplan 1983). Das Kraftwerk wurde zuletzt von der Kohlegrube in Mány beliefert. Nach deren Schließung am 09. April 2004 stellte dann auch das Kraftwerk am 07. Januar 2005 den Betrieb ein. Neben dem Kraftwerk besaßen am Güterbahnhof auch ein Betonwerk und das Lager eines Lebensmittelgroßhändlers (mit Seitenrampe) einen Gleisanschluss (siehe auch Skizze). Der Lebensmittelgroßhändler schloss Ende der 1980-er Jahre seine Pforten. Beim Betonwerk wurden zur Jahrtausendwende die letzten Wagen im Anschluss gesichtet. Damit endete auch der Betrieb am Güterbahnhof Bánhida.


      Schematischer Gleisplan des ehemaligen Güterbahnhofs Bánhida (unmaßstäblich)

      Elektrifizierung der Hauptbahn Budapest - Komárom:

      Das Kraftwerk Bánhida spielte eine erhebliche Rolle bei der Elekrifizierung der Hauptbahn von Budapest nach Komárom im Jahr 1932. So wurde hier der Strom für die Fahrleitungen erzeugt. Zu diesem Zweck wurde die Kohle aus den Minen von Tatabánya über eine fünfeinhalb Kilometer lange Seilbahn zum Kraftwerk transportiert. Die künstliche Kühlung der Verbrennungsöfen erfolgte mit dem Wasser des Erőmű-tó (des Sees am Kraftwerk). Im Kraftwerk erzeugten drei Turbogeneratoren mit einer Leistung von je 30.000 PS den notwendigen Strom. So war es möglich, auf der Hauptstrecke Elektrolokomotiven der Baureihe V40 des ungarischen Ingenieurs Kandó Kálmán mit einer Höchstgeschwindigkeit von 110 Km/h verkehren zu lassen. Zur Versorgung der Strecke entstanden Umformerwerke in Biatorbágy, Bánhida (Tatabánya), Nagyszentjános und Horvátkimle. Bis zum 27. Juli 1971 wurde Bahnstrom mit einer Spannung von 16 kV in die Fahrleitungen eingespeist, danach wurde auf 25 kV umgestellt. Für die 'Kandó-Lokomotiven' der Baureihe V40 bedeutete dies die Abstellung. Alle wurden verschrottet, nur eine Lok wurde in einem Schuppen verborgen und so gerettet. Die V40.016 ist heute im Eisenbahnmuseum in Budapest für die Nachwelt erhalten. Dies gilt auch für ein Exemplar der die V40 ablösenden Baureihe V60.

      Fácánkert

      Im Streckenkilometer 5,7 (zwischen Bánhida und Környe) beim sogenannten 'Fasanengarten' wurde im Jahre 1955 ein Kohleklassifikator errichtet, welcher 1956 in Betrieb genommen werden konnte. Hier wurde die Kohle der Grube XV/b verladen. Zu diesem Zweck entstand eine Anschlussbahn mit 3 Gleisen. Zwischen Grube und Klassifikator transportierte man die Kohle aufgrund des sumpfigen Geländes mit einer Seilbahn. Mitte der 1960-er Jahre wurden der Klassifikator und die Anschlussbahn stillgelegt, da die Kohle nun über bessere Straßen mit LKW nach Tatabánya transportiert werden konnte. Nach einem Wassereinbruch wurde die Förderung in Grube XV/b schließlich am 07. September 1978 eingestellt. Heutzutage sind nur noch minimale Reste der Anlagen am 'Fasanengarten' vorhanden und für den Unkundigen kaum zu deuten.

      ... weiter in Teil 2
    • ... Teil 2:

      Környe

      Im Jahr 1238 wurde der Ort Környe erstmals urkundlich erwähnt. Allerdings waren schon im Frühmittelalter über den Zeitraum von 250 Jahren die Awaren in dieser Region heimisch. Während der Zeit der türkischen (osmanischen) Besetzung von 1526 bis 1720 war das Gebiet fast menschenleer. Ab 1773 erfolgte die gezielte Ansiedlung von Menschen deutscher Herkunft in Környe. Sie bildeten fortan den Hauptteil der Bevölkerung. Im Jahr 1911 wurde bei Környe eine Braunkohlegrube erschlossen, welche bis 1933 in Betrieb war. Diese Grube hatte ab 1924 auch eine 4,1 Kilometer lange normalspurige Anschlussbahn, welche vom Bergwerk in Környebánya zum Bahnhof Környe führte (Bahnhofseinfahrt aus Richtung Tatabánya).


      Környe im Jahr 1926, noch ohne die Strecke nach Oroszlány, dafür mit der Strecke nach Környebánya

      Am 27. August 1947 wurde ein Großteil der heimischen Bevölkerung vertrieben und ihren Platz nahmen ungarischsprachige Familien ein. In Erinnerung an die Vertreibung wurde im Jahr 2007 ein Denkmal in der Nähe des Bahnhofs errichtet. In heutiger Zeit hat Környe etwa 4.600 Einwohner.


      Erinnerung an die Vertreibung der deutschen Bevölkerungsmehrheit von Környe nach dem 2. Weltkrieg.

      Der Bahnhof mit seinen weitläufigen Gleisanlagen erstreckt sich am Ufer des Környei-tó (dem Környe-See). Er ist Ausgangspunkt der Kilometrierung der kurzen Stichstrecke nach Oroszlány, welche hier von der nichtelektrifizierten Strecke nach Pápa abzweigt. Seit Fahrplanwechsel im Dezember 2014 kreuzen die Züge von und nach Oroszlány in Környe.

      Kecskéd alsó

      Die Gemeinde Kecskéd besaß bis zur Einstellung des Personenverkehrs auf der Strecke nach Pápa an beiden Strecken einen Haltepunkt. Der Haltepunkt an der Strecke nach Oroszlány verfügt über eine Bahnhofsgebäude, welches jedoch nicht mehr dienstlich genutzt wird.

      Das Gebiet um die Gemeinde Kecskéd ist schon seit der Steinzeit von Menschen besiedelt. Zur Zeit der türkischen Besetzung war die Gegend, wie schon beim Bericht über Környe erwähnt, menschenleer. Danach wurden vornehmlich deutsche Siedler in Kecskéd heimisch. Im Ort gibt es heutzutage eine deutsche Schule. Die deutsche Minderheit verfügt über eine Selbstverwaltung und pflegt ihre Kultur und Traditionen

      Oroszlány

      Bei Oroszlány handelt es sich um die mittelalterliche Siedlung Löwenstein, welche hauptsächlich von der slowakischen Minderheit bewohnt wurde, die sich aus dem damaligen Nordungarn kommend, hier angesiedelt hatte. Noch im Jahre 1938 zählte das Dorf Oroszlány nur erwa 1.500 Einwohner. Mit der Erschließung der Kohlegrube setzte ab 1937 ein Wachstum ein und die Bevölkerungszahl stieg innerhalb kurzer Zeit auf 21.000 Bewohner an.

      Die Dimensionen der Gleisanlagen im Verhältnis zum Bahnhofsgebäude lassen bei einem Besuch deutlich erkennen, dass die Bedeutung des Bahnhofs einst im Güterverkehr lag. Am südlichen Bahnhofskopf befand sich die Kohlegrube mit der Anschlussbahn, in welcher aber Ende der 1980-er Jahre die Förderung eingestellt wurde.

      Von Környe zum Kraftwerk Bokod

      Das Kraftwerk von Oroszlány befindet sich in der Nähe der Ortschaft Bokod. Das Anschlussgleis zweigt von der Strecke Környe - Kisbér ab. Auf der Strecke Tatabánya - Kisbér - Pápa wurde im Jahr 2007 der Personenverkehr eingestellt. Der Abschnitt Tatabánya - Környe - Kraftwerk Oroszlány wurde bis Ende 2015 im Güterverkehr betrieben. Zuletzt wurde das Kraftwerk hauptsächlich mit Importkohle aus Tschechien und Polen beliefert. Bis zur Einstellung der Förderung erhielt das Kraftwerk die Kohle aus der Grube Márkushegyi bánya. Zum Jahresende 2015 wurde das Kraftwerk auf die Verfeuerung von Biomasse umgestellt, so dass die Kohlezüge entfallen konnten.

      Die Kilometrierung der Strecke von Környe nach Kisbér:

      km 07,5 Környe
      km 10,7 Kecskéd (Haltepunkt stillgelegt)
      km 13,1 Vértesi Erőmű iparvágánya (Abzweigstelle des Anschlussgleises zum Kraftwerk)
      km 13,7 Bokod (Haltepunkt stillgelegt)
      km 16,9 Dad (Bahnhof stillgelegt)
      km 20,6 Szák-Szend (Haltepunkt stillgelegt)
      km 23,8 Császár (Bahnhof stillgelegt)
      km 29,9 Ete (Haltepunkt stillgelegt)
      km 36,2 Kisbér (und weiter nach Pápa)

      Die Kohlegrube Márkushegyi bánya:

      Mit dem Abteufen des Bergwerkes Márkushegyi bánya begann man im Frühjahr 1976. Die Kohleförderung konnte am 01. April 1981 aufgenommen werden. Am 22. Juni 1983 ereignete sich ein schweres Grubenunglück, bei dem nach einer Explosion 36 Bergleute ihr Leben verloren. Zum Zeitpunkt der Produktionseinstellung am 23. Dezember 2014 war es das letzte ungarische Bergwerk, wo unterirdisch Kohle gefördert wurde. Bis 2018 sind die Kumpel nun mit der Verwahrung der Anlage beschäftigt.

      Die Geschichte des Flusses Által-ér:



      Beim Által-ér handelt es sich um einen Nebenfluss der Donau. Gingen wir in das 18. Jahrhundert zurück, so wäre er ein mäandernder Flusslauf in breitem Bett, welches von riesigen Schilfgebieten gesäumt ist. Dann folgte eine Regulierung des Flusses in einem kanalisierten Bett, welches zur Entwässerung der Sümpfe in der Region Tata angelegt wurde. Dies war nötig, da für die Zucht von Rassepferden mehr Grasland für die Heugewinnung benötigt wurde. In den Jahren 2009 bis 2012 erfolgte eine erste Renaturierung von Teilen des Flussbettes. Der Wasserlauf beginnt südwestlich von Pusztavám und führt über Bokod, Környe, Bánhida, Kertváros, sowie Tata zu seiner Mündung in die Donau bei Dunaalmás. Er speist dabei folgende Seen: Bokodi hűtőtó (Bokoder Kühlwassersee) bei Bokod, Környei-tó (Környer See) in Környe, Erőmű-tó (Kraftwerkssee) in Bánhida und Öreg-tó (Alter See) in Tata. Der Öreg-tó in Tata ist dabei von touristischer Bedeutung und deshalb sehr bekannt.


      Blick auf den Erömü-tó bei Bánhida mit dem Kraftwerk und im Hintergrund der Steinberg

      Die Umgebung der heutigen Stadt Tata ist seit Jahrtausenden von warmen Quellen und Sümpfen geprägt. Dieses Gebiet ist schon seit ewigen Zeiten besiedelt. Ganz in der Nähe bei Vértesszölös wurden sensationelle Funde
      von Urmenschen gemacht, welche sich auf ein Alter von 350000 Jahren datieren lassen. Obwohl das Tal vom Által-ér somit schon in prähistorischer Zeit von Menschen besiedelt wurde, ist heutzutage das Vogelschutzgebiet von zentraler Bedeutung. Es ist Teil des ökologischen europäischen Netzes 'Natura 2000'. Das Schutzgebiet um den Alten See umfasst derzeit 2624 Hektar. Dieses Gebiet zählt seit 1989 zum Feuchtgebiet von internationaler Bedeutung und ist im Jahr 1990 zum Naturschutzgebiet erklärt wurden. Die Seen, die Schilfgebiete und die Sümpfe entlang des Által-ér sind reich an seltenen Vogelarten. So leben hier der Eisvogel, der Drosselrohrsänger, die Rohrdommel, die Zwergdommel und die Zwergscharbe. Gleichzeitig bildet der Öreg-tó einen der wichtigsten Rast- und Überwinterungsorte für Zugvögel im Karpatenbecken. So dient er etwa beim Vogelzug der Wildgänse etwa 50.000 Tieren als Rastplatz und ist deshalb auch von herausragender ornithologischer Bedeutung.

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      Da es zu dieser Strecke keine so umfangreiche Zusammenstellung in deutscher und ungarischer Sprache gibt und diese Faktensammlung durch die Mithilfe einiger ungarische Bahn- und Heimatfreunde entstanden ist, möchte ich sie zunächst an dieser Stelle auch nach Abschaltung des Homepagedienstes für einen interessierten Leserkreis erhalten.

      Viele Grüße, René
    • Hallo,

      nach mehreren Presseberichten hat es letzten Samstag gegen 22 Uhr bei der Schmalspurbahn in Felcsút den ersten Unfall gegeben. Anlässlich des vierten "Vál-völgyi Zsúr"-Festes verkehrten die Züge im Gegensatz zum sonstigen Fahrplan bis in die späten Abendstunden. Am Bahnübergang der Petőfi utca (zwischen den Bahnhöfen Akademie und Felcsút gelegen) wurde ein Volkswagen vom Zug erfasst und etwa 20 Meter mitgeschleift. Dabei wurde der Autofahrer verletzt. Beim Führer des Fahrzeugs handelt es sich laut Papieren um einen Anwohner. Die Fahrgäste und das Personal des Zuges blieben unverletzt. Die Umstände des Unfalls werden von der Polizeistation in Bicske untersucht.

      Im April letzten Jahres machte ich dieses Bild, welches vom Bahnübergang die Petőfi-Straße entlang in Richtung Hauptstraße entstanden ist. Im Vordergrund überquert die Straße den Vál-Bach. Der Bahnübergang ist nur mit Andreaskreuzen gesichert.



      Auszug aus einem Pressebeicht von Anfang Mai 2016, welcher Beschwerden von Anwohnern thematisiert: "Durch den Bau der Schmalspurbahn ist der Wert meines Grundstückes gen Null gesunken." - beschwert sich ein Felcsúter Anwohner der Bahn. "Die Lok hupt an jedem Bahnübergang und das Echo hört man durch die Hänge im ganzen Vál-Tal." Bei der Fahrt mit der Schmalspurbahn sieht man auf der 5,7 km langen Strecke von der Fußball-Akademie bis zum Arboretum die Natur, wie Felder, Wälder, Brachflächen, Sumpfgebiete, Fließgewässer, Pferde, aber eben auch die Höfe von Privathäusern. Zum Beispiel kann man sehen, wie sich eine Familie in ihrem Garten einen Gulasch kocht, während die Lok ständig unmittelbar am Grundstück hupen muss. Der laute Klang des Makrofons lässt alle Anwesenden im Garten zusammenzucken und das Echo hört man auch noch Sekunden später. "Das erste Mal, als die Lok hupte, ließ ich vor Schreck die Teller fallen." sagt die Hausfrau und fügt hinzu: 'man kann zum Kaffee trinken nicht mehr auf der Terasse sitzen."

      Mein persönlicher Gedanke war beim Lesen der Meldung zum Unfall: Da es sich beim verunfallten Autofahrer um einen Anwohner handelt, könnte das Hupen der Lok vielleicht doch nicht laut genug gewesen sein? Natürlich wünscht man auf diesem Wege baldige Genesung und zukünftige Achtsamkeit.

      Viele Grüße, René
    • Hallo,

      die Presse berichtete über die Felcsúter Schmalspurbahn folgendes: Der Premier Viktor Orbán hat wiederholt auf die zu kurze Strecke der Felcsút-Bahn hingewiesen. Aufgrund der bisher getätigten Aussagen lässt sich feststellen, dass die Bahnstrecke, die derzeit zwischen Felcsút und Alcsútdoboz verkehrt, um wenige Kilometer in Richtung Bicske und Lovasberény verlängert werden soll. Der örtliche Vertreter der Fidesz-Partei, der für die Entwicklung der Region zuständig ist, gab bekannt, dass die Bahn nun zunächst in Richtung Vértesacsa erweitert werden soll. Mit den Bürgermeistern der anliegenden Gemeinden wurde diese Maßnahme diskutiert. In den Neuigkeiten des Fejér-Komitats war zu lesen: "A Vál-völgyi kisvasút Vértesacsa felé való felújítása is hamarosan megindul." (Die Wiederaufbau der Schmalspurbahn im Vál-Tal in Richtung Vértesacsa wird bald beginnen.). Wann die Arbeiten genau beginnen sollen, wurde aber noch nicht bekanntgegeben.

      Zum zeitlichen Rahmen einer Verlängerung der Schmalspurbahn in Richtung Bicske war in dem Pressebericht keine Aussage zu finden.

      Viele Grüße, René
    • Hallo,

      freundlicherweise hat mir Bahnfreund Tamás ein paar Bilder aus Felcsút zukommen lassen, welche am 17. Juli entstanden sind. Eine kleine Auswahl möchte ich hier im Forum zeigen. Sie zeigen zunächst das Umsetzen der Lok Mk48 2016 am Bahnhof der Akademie.



      ... es folgen zwei Impressionen der Fahrt auf der Strecke.





      ... und zum Abschluss noch zwei Ansichten der Mk48 2012 vor der Fahrzeughalle am Bahnhof Felcsút. Zu sehen ist auch der Wagen für den Fahrradtransport.





      (Quelle: Tamás Tasnádi)

      Viele Grüße, René