Betrieb bei den Harzer Schmalspurbahnen

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    • Auch das extrem schlecht gewordene Angebot im Selketal (Wagenreihung und die weiteren Probleme von 2017) sprechen Bände...
      Also vor kurzem hieß es noch, dass man in Zittau war um einen Erfahrungsaustausch zu starten. Offenbar hat man NICHT gelernt, dass auch Bahnfans wichtig sind um eine gewisse Schleichwerbung zu betreiben.
      Seitdem man den "Packer" hinter der Lok zum Ramberg hoch hat sind wir fast die einzigen Bahnfans im Zug gewesen. Und das auch nur weil wir vorher unsere Aufnahmen von Außen ohne Auto machen wollten. Mehrere Personale bestätigten, dass Fans enttäuscht am Bahnhof zurückblieben, weil sie die Fahrt nicht mehr hinter der Lok genießen konnten... Vielleicht nur wenige an einem Tag, aber innerhalb eines Jahres läppert sich da schon eine gewisse Zahl zusammen!
      Hoffen wir, dass man diese Ideen schnell wieder in den Müll schmeist!
    • IVK-Jugendfreund schrieb:


      Auch das extrem schlecht gewordene Angebot im Selketal (Wagenreihung und die weiteren Probleme von 2017) sprechen Bände...

      Vielleicht ist das der "Vorlaufbetrieb" für den zukünftigen Selketal-Radwanderweg:

      Erleben Sie auf einer ehemaligen Eisenbahnstrecke vom UNESCO-Weltkulturerbe Quedlinburg ausgehend das wunderschöne Selketal, dank des mit geringen Steigungen versehenen ehemaligen Selketalbahndamm lassen sich auch für ungeübte Radfahrer bequem die Einsamkeit und Abgeschiedenheit ehemals vitaler Harz-Ortschaften erfahren.

      Besuchen Sie malerische Orte wie Silberhütte, wo sich selbst Hase und Fuchs seit langem nicht mehr gute Nacht sagen. Übernachten Sie stilecht in Stiege, wo in einer alten Gleisschleiffe ein nicht mehr benötigter Selketalbahnzug nun als Hotelzug dient.

      Hier in Stiege beginnen auch die beliebten Draisinenfahrten nach Eisfelder Talmühle. In Eisfelder Talmühle haben Sie Anschluß an den Harzquerbus der HSB nach Ilfeld, Braunlage und Wernigerode über Drei Annen Hohne.

      In Drei Annen Hohne haben Sie Anschluß an den mittwochs und sonntags verkehrenden "Brockenflitzer", einen klimatisierten Triebwagen, der Sie schnell und bequem zum höchsten Gipfel des Harzes bringt.

      Alternativ können Sie natürlich auch auf dem Harzquerbahnradwanderweg durch die malerische Harzlandschaft nach Wernigerode kommen.

      In Wernigerode-Westerntor besteht die Möglichkeit zum Besuch des HSB-Museum, indem Exponate aus der Zeit zu besichtigen sind, als die HSB außer dem Reststück Drei Annen Hohne - Brocken noch den Harz großflächig auf der Schiene erschloss. Verpassen Sie auch nicht den Besuch der Mahn- und Gedenkstätte für verfehlte Verkehrspolitik im Gebäude des ehemaligen Bahnhof Wernigerode-Westerntor. Der Besuch dieser Gedenkstätte ist entgeltfrei.

      Die modernen Busse der HSB bringen Sie von Wernigerode auch bequem nach Quedlinburg zurück, dem Ausgangspunkt Ihrer Harzreise. Die Busse führen selbstverständlich Anhänger für Fahrräder und Gepäck mit sich.


      Bitte beachten Sie, dass in den Bussen der HSB die Tarife des Verkehrsverbundes Harz nicht zur Anwendung kommen und wir uns überraschende und nicht nachvollziehbare Preisanpassungen vorbehalten.

      :frech: :frech: :frech:

      Mit bitterem rheinischem Humor grüßt

      -railfox-
    • chem371 schrieb:

      Hallo
      Mal wieder was schönes aus dem wunderschönen Harz, die Mallet 99 5906 ist seit 26.01 planmäßig wieder im Selketal unterwegs.

      schöne Woche euch noch
      Tobi
      Nabend

      99 5906 steht aber nicht einsatzfähig in Wernigerode.
      Die Sonderfahrt in Gernrode hat gezeigt, das sie noch etwas Zuwendung benötigt.

      Und wenn sie wieder fährt, soll sie erstmal vor dem Tradi in Wernigerode zum Einsatz kommen

      Gruß NWE 32
    • Kleines Maleur an der Brockenbahn.

      volksstimme.de/lokal/wernigero…agen-prallt-gegen-hsb-lok

      Auf der Brockenstraße im Harz kommt ein Rettungswagen in Rutschen. Er stößt mit einem Zug der Harzer Schmalspurbahnen zusammen.

      Schierke l Auf der Brockenstraße sind ein Rettungswagen (RTW) und ein Dampfzug der Harzer Schmalspurbahnen (HSB) kollidiert. Der Zusammenstoß habe sich am Donnerstagabend am oberen Bahnübergang der Brockenstraße ereignet, bestätigte HSB-Sprecherin Heide Baumgärtner entsprechende Informationen der Volksstimme. Wie die HSB-Sprecherin erläuterte, habe der RTW nach ersten Erkenntnissen dem letzten Zug des Tages, der vom höchsten Harzgipfel Richtung Wernigerode unterwegs war, die Vorfahrt genommen.
      Der Fahrer des im Einsatz befindlichen RTW habe den herannahenden Zug zu spät bemerkt, so eine Sprecherin des Harzer Polizeireviers in Halberstadt. Beim Versuch, eine Kollision noch mittels Vollbremsung zu verhindern, sei das Fahrzeug auf der glatten Brockenstraße ins Rutschen und nicht mehr rechtzeitig zum Stehen gekommen. Während die 30 bis 40 Fahrgäste im Zug sowie die im RTW befindliche und wohl am Fuß verletzte Patientin sowie ein Begleiter unverletzt blieben, musste der Fahrer ambulant im Krankenhaus behandelt werden. „Er wurde vom ausgelösten Airbag verletzt“, so Kai-Uwe Lohse vom Eigenbetrieb Rettungsdienst.
      Letztlich hielten sich die Auswirkungen der Kollision am HSB-Dampfzug in Grenzen. Es gab offenbar nur Kratzer und Lackschäden. Anders der RTW – hier sei von einem Totalschaden auszugehen, so Kai-Uwe Lohse. Die Patientin sowie ihr Begleiter wurden mit einem Ersatz-Fahrzeug ins Krankenhaus gebracht.


      Beste Grüße Reiner
    • Zum Thema Harzer Schmalspurbahnen:
      Die Harztourcard und das Selketalbahnticket sind dazu geeignet, den Tourismus in den schwächeren Regionen des Harzes zu fördern. Zusätzlich dienen beide Tickets auch als Anreiz, die Harzer Wandernadel zu erlaufen. Sicherlich sind beide Tickets zu günstig, dennoch sollte man sich vor Augen führen, dass deren Wegfall zu einem wirtschaftlichen Schaden in den schwachen Regionen führen wird. Viele Wanderer und Eisenbahnfreunde nutzen ganz nebenbei auch die Infrastruktur wie Hotels und Gaststätten.

      Da die Harzer Schmalspurbahn ein kommunales Unternehmen des Harzes ist, haben die Gesellschafter der HSB auch einen öffentlichen Auftrag. Dieser Auftrag besteht nicht in einer Brocken-S-Bahn, sondern in der wirtschaftlichen Förderung des gesamten Harzes.

      Als Wanderer lobe ich seit Jahren die deutliche Verbesserung des Wegenetzes im (Ost-)Harz. Dieses wird aufs Spiel gesetzt, wenn beide Tickets entfallen sollten. Wir sollen uns immer wieder das Ergebnis der Studie der Fachhochschule Wernigerode ins Gedächtnis rufen: die HSB spült danach Millionen in die privaten und öffentlichen Kassen.

      Wer die Harztourcard und das Selketalbahnticket abschafft, wird sehr schnell feststellen, dass er nicht Mehreinnahmen generiert, sondern zum ersten Mal seit 1993 feststellt, dass die Kosten für leere Züge einfach zu hoch sind. Das Streckensterben wird beginnen - tschüss Selketal und Harzquerbahn. Brocken-S-Bahn willkommen.