Sturm "Friederike"

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    • Sturm "Friederike"

      Lößnitzgrundbahn schrieb:

      Kurzinfo zum Zugverkehr auf der Lößnitzgrundbahn: Aufgrund eines Sturmschadens ist der P 3009 (15.38 Uhr ab Radeburg) liegen geblieben. Die Weiterfahrt ist derzeit nicht möglich, so dass die Strecke ab Bärnsdorf nicht bedient werden kann. Voraussichtlich wird für den Zug 17.26 Uhr ab Radebeul Ost und 18.03 Uhr ab Moritzburg ein Schienenersatzverkehr fahren. Es werden die bekannten Haltestellen bedient. Wir wünschen Euch einen entspannten Feierabend und hoffen, Ihr habt keine Sturmschäden zu verzeichnen.

      Weißeritztalbahn schrieb:

      Aktuelle Info in Sachén Zugverkehr auf der Weißeritztalbahn: Leider ist eine Weiterfahrt des Zuges P 5004 nicht möglich. Der Zugverkehr auf der Weißeritztalbahn wird für heute eingestellt. Schienenersatzverkehr ist nicht möglich. Wir bitten um Verständnis! Euch allen einen sturmschadenfreien Feierabend, kommt gut nach Hause!

      Fichtelbergbahn schrieb:

      Aktuelle Infos: Orkantief "Friederike" sorgt dafür dass wir den Fahrbetrieb auf der Fichtelbergbahn einstellen müssen. Die Züge P 1010 - 16.55 Uhr ab Oberwiesenthal und P 1011 - 18.13 Uhr ab Cranzahl werden leider nicht verkehren.
      Die Beförderung wird durch Busse des Regionalverkehrs Erzgebirge gewährleistet. Es werden die bekannten Haltepunkte und Bahnhöfe angefahren.
      Bitte beachtet, das der Bahnhof Niederschlag nicht angefahren werden kann!
      Wir bitten um euer Verständnis!

      HSB schrieb:

      Sturmtief "Friederike" und starke Schneefälle im Harz: Betrieb der HSB ruht heute fast vollständig... Aus Sicherheitsgründen fahren heute auf dem Großteil unseres Streckennetzes keine Züge. Ausgenommen davon ist lediglich Abschnitt zwischen Nordhausen und Ilfeld Neanderklinik. Wir bitten um Euer Verständnis! (DB)
      Viele Grüße
      Eckhard
    • Lößnitzgrundbahn schrieb vor kurzem auf Facebook:


      "ACHTUNG SCHÜLER!
      Aufgrund der umfangreichen Sturmschäden muss die
      Strecke vor Wiederaufnahme der Zugverkehrs geprüft werden. Deshalb
      verkehrt der Zug 05.15 Uhr ab Radebeul sowie 06.25 Uhr ab Radeburg
      vorausschtlich im Schienenersatzverkehr. Bitte findet Euch an den
      entsprechenden und bereits bekannten Bushaltestellen ein bzw. informert
      Euch noch einmal an dieser Stelle. Wir haben verständlicher Weise
      derzeit noch keine Zusage seitens der Busunternehmens."


      Grüße, Paul
    • Bezeichnend, wie eigentlich immer, spielt Schienenersatzverkehr für die HSB keine Rolle und Aussagen dazu fehlen immer in den Verkehrsmeldungen. Das bei diesem Wetter keine SEV möglich ist, kann ich verstehen. Nur kommt auch bei anderen Ereignissen SEV für die HSB nicht in Frage und so wird der Kunde allein gelassen. Für mich sind diese Kundeninformationen der HSB immer unvollständig, denn da fehlt jedesmal der Satz; "Schienenersatzverkehr bieten wir unseren Kunden generell nicht an, wir bitten um Verständis."

      Gruß Harzreise
    • Die HSB ist ja kein richtiges EVU mehr, zumindest in ihren Sinn, sondern ein reines Touristikunternehmen auf Schienenbahnbetrieb. Sie betreibt bis auf den Abschnitt Nordhausen Nord bis Ilfeld Neanderklinik keinen öffentlichen Personennahverkehr. Aus diesen gewichtigen Grund wir bei Ausfall von Zügen in der Regel kein SEV gestellt da für ausfallende Touristikzüge nun mal kein Fahrgastpotential vorhanden ist. SEV zum und vom Brocken ist wegen gesperrter Brockenstraße für öffentlichen Verkehr nicht möglich. Und wer würde schon den SEV der HSB nutzen wo doch der öffentliche Nahverkehr viel billiger und schneller ist. Die Busse würden leer verkehren. Da kann man sie auch gleich sparen. Die einheimische Bevölkerung nutzt aus Kostengründen die HSB sowieso kaum da viel zu teuer. Bei Betriebsstörungen wo Fahrgäste zum Ausgangspunkt zurück gebracht werden müssen wird aber meines Wissens sehr wohl ein Ersatzverkehr geleistet.
      Da der Harz in Sachen öffentlicher Bahnverkehr sowieso ein Stiefkind ist kommt es der Politik auch geradezu Recht hier nicht Eingreifen zu müssen.


      Beste Grüße Reiner
    • Danke für die Infos. Hatte heute des öfteren bzgl. des Sturms "Friederike" an die Lössnitzgrund-, Weißeritztal- & Fichtelbergbahn gedacht und schon Bedenken gehabt, dass mancher Zug entgleist bzw. umgekippt ist oder von vornherein der Zugverkehr sicherheitshalber heute ganz eingestellt wurde. Besonders musste ich an meine Lieblinslok 99 713 denken. Wenn sie gestern fahren musste, war sie hoffentlich so stark und schwer, dass Sturm "Friederike" gegen sie keine Chance hatte, sie aus den Gleisen zu pusten.

      VG Anne
    • Moinsen,

      jetzt mal Sturm hin und her - früher gab es Brandschutzstreifen ( wo finde ich Infos drüber, hab jetzt 2 Stunden im Net gesucht ), Streckenläufer und Lokführer, die Meldekarten geschrieben haben - habe ich persönlich auch gemacht. Wenn eine Weiche nicht ging, dann bin ich mit dem Besen von meiner V60 geklettert und weiter gings.

      Irgendwas stimmt dann doch jetzt im System Eisenbahn nicht mehr? Wird dann jetzt immer der Betrieb eingestellt - das kann doch auch keine Lösung sein?

      Nachdenklich, der Saarsachse
      IV K - Fan
    • Hallo,
      das ist sicher eine Mischung aus vielem. Was früher ein "Jahrhundertorkan" war -z.B. Wiebke und ihre Kolleginnen im Winter 1990- das haben wir heutzutage praktisch jeden Winter. An die "Wiebkes" kann ich mich noch gut erinnern: Die Fernsehdachantenne lag frühs hinten im Garten und ich bin im Postwagen eines EC von Mühlheim (Main) nach Offenbach Hbf zur Schule gefahren. Die haben einfach alles angehalten, was vorbeikam, Fahrplan war eh Makulatur. Jedenfalls sind die Pendler -wenn auch z.T. stehend im Türabteil eines Postwagens- angekommen. Und da haben wir halt Grund zwei: Das Gesamtsystem Eisenbahn war damals darauf ausgelegt, möglichst immer irgendwie zu funktionieren. Folge dessen war das viel größere Potenzial an Technik und Menschen, die zur Verfügung standen. Heute ist da ja weit und breit niemand mehr, der "mit dem Besen" mal die Weiche freimacht. Dafür war die Bahn damals aber auch ein riesiges Finanzloch, heute macht sie in Teilen Gewinne. Eine Gesellschaft muß sich entscheiden: Will sie eine Eisenbahn, die unter allen Bedingungen sicher den Betrieb aufrechterhält, die ist dann aber enorm teuer. Oder finden wir uns halt damit ab, daß die neuen Klimaphänomene immer mal wieder zur Vollsperrung führen, zahlen dafür aber nur einen Bruchteil an Kosten. Auf anderen Gebieten haben wir das ja auch: Wer soll den heute z.B. die tausenden an Rekruten der Bundeswehr ersetzen, die beim Hochwasser 2002 im Einsatz waren? Wir haben keine Wehrpflicht mehr.
      Grüße,
      Rolf