Mein 1. Foto

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    • Mein 1. Foto

      Moinsen,

      tja ein Umzug ist eine feine Sache, was man da so alles findet. Beim öffnen einer Kiste mit s/W- Fotos wurde ich stutzig - momentmal das ist doch, das gibts doch nicht...
      Mein 1. " Meisterwerk " !!!

      Es war im August 1978, Binz Ost - Urlaub mit Oma und Opa auf Rügen, mein Bruder und ich hatten das Glück abwechselnd im Genuß einer Mitnahme zu bekommen.
      Ich weiß noch das ich die Beirette 35 meines Onkels mitnehmen durfte. Der Film existiert leider nicht mehr, aber das Foto.
      Damals als 6jähriger hatte ich keine Ahnung, das Weichensignale voll aufs Bild gehören, aber Bimmelbahn - GENAU MEIN DING!

      Ich hoffe das Bild erfreut Euch genauso wie mich!
      Euer Saarsachse

      P.S.: Bild unbearbeitet eingescannt

      IV K - Fan
    • Na super, was du da mit so einer recht einfachen Kamera eingefangen hat......



      Hier mal eine der letzten produzierten Beirette 35 der Kamerafabrik Freital mit dem Priomat-Verschluß und einer Meritar-Optik.
      Diese Kamera ist seit nun 28 Jahren im Familienbesitz, ohne jemals eingesetzt worden zu sein, die Tasche habe ich mal fürs Foto weggelassen. Mein Vater hat diese Kamera damals von der Kamerafabrik geschenkt bekommen als die Verschlussproduktion in Tharandt aufgelöst wurde.

      Mehr im Link

      optiksammlung.de/Diverse/Beirette35.html

      Ja und für DDR-Verhältnisse war das nun nicht gerade das Superschnäppchen mit 220 Mark. eine Praktica MTL 5B mit dem 50er Normalobjektiv geb es für 880 Mäuse....

      VG Gerd

      PS. mit Ersatzteilen für den Priomat kann ich leider nicht diesen, aber für die Junior-Verschlüsse habe ich noch was da.

      Dieser Beitrag wurde bereits 4 mal editiert, zuletzt von lrt ()

    • Huhu,

      genau diese wars... tja war eigentlich ganz einfach, Einstellung bewölkt ( glaube das mit den Wolken war das ) und dann knipps
      Mein Opa, Belichtungsmesser usw, Oh da muß ich nachforschen Dias???, mit seiner guten Kamera... War eine Exa.
      Naja ich weiß definitiv, das ich von der 1. Plattform nicht wegzubekommen war, kein Eis in Sellin oder andere Versprechen.
      Ich wollte Sound, genauso die Anreise von Leipzig, Schlafen Pustekuchen, offenes Fenster meins, die ganze Nacht!

      Ehrlich, noch mal Kind sein!
      Euer Saarsachse
      IV K - Fan
    • Hallo Saarsachse,

      eine gute Idee. Bei mir ging es mit Fotografie allerdings nicht bei der Eisenbahn los, sondern im Zoo Leipzig, wo ich bis 1987 einmal wöchentlich in der Zooschule am außerschulischen Angebot "Tierfotografie" teilnahm. Dieses Angebot konnte ich bis zum Umzug nach Dessau nutzen, welcher kurz nach der Jugendweihe erfolgte. Die damals entstandenen Tierfotos sind teilweise recht ansehnlich, haben aber hier im Forum nichts verloren. Mit dem Umzug nach Dessau zerschlug sich mein jahrelanger Traum der Berufswahl Zootierpfleger. Ich hatte keine Ahnung über meinen beruflichen Werdegang, als mein Onkel (damals Dienststellenleiter des Dessauer Hauptbahnhofs) zu mir sagte: "Ich nehme Dich mal mit auf's Stellwerk und zeig Dir das mal." Nun muss man wissen, dass mein Onkel auf mehreren Dienstposten eingearbeitet war und im Notfall noch selbst Dienste verrichtete. In heutiger Zeit bei den BWL-Absolventen in den Führungsetagen der Eisenbahn unvorstellbar. Jedenfalls hat es mir auf dem mechanischen Stellwerk (es war der Dessauer Mittelturm, also das Fahrdienstleiterstellwerk) so gut gefallen, dass mein Entschluss spontan gefallen war: "Ich werde Facharbeiter für Eisenbahnbetrieb!". In den Sommerferien vor Beginn der Ausbildung im Jahr 1989 fragte mich mein Onkel, ob ich nicht eine werdende Mutter unterstützen könnte, damit sie weiter auf ihrem Dienstposten arbeiten könne. Ich kurbelte also einige Wochen am Posten 601 in Dessau (Strecke Dessau - Köthen) die Schranken und verrichtete dort mit die entsprechenden Früh- und Spätdienste. Dabei entstanden auch meine ersten Eisenbahnbilder. Es waren zunächst eher Versuche, um mich auszuprobieren. Zootiere und fahrende Züge sind schon ein Unterschied. Somit entstand im Sommer des Jahres 1989 dieses Bild eines Eilzuges nach Dessau am Schrankenposten 601. Welcher Zug es genau war, kann ich nicht mehr sagen, auch das genaue Datum habe ich mir nicht notiert. Es sollten ja nur Versuche sein.



      Als ich dann meine Ausbildung bei der damals noch eigenständigen Dienststelle Dessau Süd begonnen hatte und im Besitz der Freifahrkarte war, bin ich dann zur Harzquer- und Selketalbahn gefahren, um dort meine ersten Bilder von schmalspurigen Zügen zu machen. Lang ist es her, die Bahnwelt heute eine gänzlich andere.

      Viele Grüße, René
    • Hallo Saarsachse,

      mein erstes Bimmelbahnfoto ist nicht gerade zeigenswert und auch nicht gescannt. Ich kann jetzt nicht damit dienen und zeige mal eines von meinem ersten ernstzunehmenden Ausflug zum Rasenden Roland. Es ist nicht das erste Foto von diesem Film, nur eines davon und nicht besonders schön.



      Zu Deinem Bild aber noch eine Korrektur.
      Das ist auf keinen Fall im August 1978 aufgenommen worden, sondern später. Die Weiche 1 wurde nämlich schon hinter den Bahnübergang verlegt und damit das Gleis 2 verkürzt. Ich habe jetzt kein Datum, wann das geschah, aber wir haben selbst auf Fotos vom September 1979 noch die alte Situation mit der Weiche 1 im Bogen vor dem Bahnhof.
      Die eigentliche Streckenrekonstruktion war zwar im September 1979 abgeschlossen, bezog sich aber nur auf die freie Strecke. Auf den Bahnhöfen wurden diverse Gleisbauarbeiten noch bis weit in die 80er durchgeführt. In Putbus gab es letzte Vereinfachungen noch 1989/90.

      Viele Grüße

      Dampfachim
    • Hallo zusammen,

      das ist eine tolle Idee, mal über das erste Bimmelbahnfoto nachzudenken. Da ich an der Weißeritztalbahn aufgewachsen bin, waren Schmalspurloks für mich nichts besonderes. Und da man sich früher genau überlegte, was man fotografierte, kam eine alltägliche Bimmelbahnlok kaum in Frage. Meine erste Kamera überlies mir mein Vater aus seinem Fundus, es war eine Boxkamera mit Rollfilmen. Später bekam ich eine gebrauchte Kleinbildkamera von ihm, es muss eine Freitaler Beiermatic gewesen sein. Damit fotografierte ich auf Schulausflügen u. ä., aber immer noch keine Eisenbahnen. Als ich im Frühjahr 1989 auf Klassenfahrt im Harz war, bekam ich mal was vor die Linse, was es wert war, fotografiert zu werden, da es was neues für mich war: Eine V100 auf 1000 mm! Es war mein erster Besuch bei einer meterspurigen Bahn und auch daher etwas besonderes. Mein fotografisches Talent war kaum entwickelt, daher gab es viel Zaun zu sehen. Nach dem ersten Foto wagte ich mich dann näher ran. Die Fotos habe ich hier schon gezeigt, daher nur eins davon:

      Viele Grüße,
      Eckhard
    • Hallo,

      während mein erstes Bahnfoto an der Normalspur in Dessau entstanden ist, nutzte ich nach Ausbildungsbeginn die Freifahrt, um gelegentlich den Harz zu besuchen. Kurz nach Ausbildungsbeginn war die Wende und schon bald sollte es im Harz bezüglich des Erhaltes der Schmalspurbahnen recht turbulent werden. In Wernigerode fotografierte ich die 99 7241 mit einem abfahrbereiten Zug.



      In die Stadt meines heutigen Zuhauses fuhr ich danach allerdings eher selten, denn von Dessau war Gernrode mit einem Umstieg in Aschersleben besser erreichbar. So schlummern noch einige S/W-Aufnahmen aus dem Selketal ungescannt auf Negativstreifen. Aber das ist eine eigene Thematik für die Zukunft. Es war damals in jedem Fall eine aufregende Zeit.

      Viele Grüße, René
    • Hallo,
      ich springe mal auf den Zug mit auf und zeige hier mein erstes Foto einer Schmalspurbahn.
      Es zeigt den Bahnhof Oberwiesenthal im Herbst 1978. Damals war Schmalspurbahn noch etwas exotisches für mich, so dass ich mich
      nicht besonders angestrengt habe. Sollte eigentlich bloss eine Erinnerung sein. Bis heute ärgere ich mich darüber, dass ich nicht Jöhstadt
      sondern Oberwiesenthal ausgesucht habe. Leider ist die Loknummer nicht erkennbar!

      MfG Thomas!