Unterwegs auf Harzer Gleisen (2)

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    • Unterwegs auf Harzer Gleisen (2)

      Hallo liebe Freunde des Bimmelbahn-Forums,

      ich hatte ja schonmal vor einiger Zeit den Thread Unterwegs auf Harzer Gleisen und nachfolgend den Thread In heimischen Gefilden eröffnet. Beide Threads beschäftigten sich neben der Schmalspurbahn im Harz auch mit normalspurigen Themen und Themen der Sachkunde (Heimatkunde). Ich bin mir bewusst, dass diese Blicke über den Tellerrand bei manchem Leser auf Zustimmung gestoßen sind, während sich andere Leser an den Themen abseitig der Bimmelbahn störten. Deshalb habe ich mich entschlossen, diesen neuen Thread zu eröffnen, mit dem ich mich auf schmalspurige Themen im Harz beschränken möchte. Vielleicht fließt neben den Beiträgen zu den Harzer Schmalspurbahnen auch mal ein Beitrag zu schmalspurigen Grubenbahnen der Region in den neuen Thread mit ein, aber die normalspurigen Themen werde ich hier zukünftig ruhen lassen. Für Interessenten habe ich die beiden älteren Threads hier im ersten Beitrag verlinkt.

      Doch nun genug der einleitenden Worte: Ich habe heute einen freien Tag und trotz des trüben Wetters mit Nieselregen am Vormittag bin ich mal ein wenig auf Tour gegangen. Beim 8931 regnete es noch etwas stärker, weshalb ich mir das frühzeitige Verlassen des Zuhauses ersparte. Den 8933 wollte ich dann in der Bogenkehre an der Renne fotografieren. Um mir das Ks-Signal im Bild zu ersparen, habe ich mich an den äußeren Bogen gestellt, auch um den Zug etwas mit belaubten Ästen einrahmen zu können. Das Bild zeigt eindeutig, dass der Herbst langsam im Harz ankommt. Die Hitzewelle des Sommers dürfte der Vergangenheit angehören. Der Umlauf war mit Lok 99 7234 bespannt.



      Nach Vorbeifahrt des Zuges entschloss ich mich trotz des andauernden Nieselregens zur ehemaligen Verladestelle im Thumkuhlental zu laufen. Auf dem Weg herrschte eine herrliche Ruhe, nur unterbrochen vom Gezwitscher der Vögel, welche sich ebenfalls nicht vom Regen stören ließen. Ich nahm mir die Zeit einige Buchfinken zu beobachten und ein Rotkehlchen beäugte mich argwöhnisch. Ein Kleiber lief am Baumstamm auf und ab und immer wieder hallte der Ruf des Eichelhähers durch den Laubwald. Die Verladestelle erreichte ich trotzdem noch rechtzeitig vor Eintreffen des 8925. Während der kurzen Wartezeit leisteten mir noch zwei Damen und zwei Hunde etwas Gesellschaft, welche die Ruhe ebenfalls für einen Waldspaziergang nutzten, aber auch die Vorbeifahrt des Dampfzuges anschauen wollten. Es dauerte nicht lange und schon kam der 8925, dessen Umlauf mit Lok 99 7236 bespannt war, die Steigung in der Längenentwicklung des Thumkuhlentales hinauf gefahren.



      Danach lief ich wieder zurück zur Renne, wo ich an der "Werbat" das Auto geparkt hatte und fuhr anschließend zur Hohne, wo ich mir gemütlich bei KUKKI eine Erbsensuppe gönnte. Hier konnte ich noch beobachten, dass der Umlauf des 8931 mit der 99 7235 bespannt war. Ein Foto im Bahnhof Drei Annen Hohne ersparte ich mir aber und überließ dieses Fotomotiv den anwesenden Touristen, einschließlich einer betagten Busreisegesellschaft.

      Für weitere Bilder blieb auch keine Zeit, denn 13.10 Uhr geht die 6. Schulstunde zu Ende und ich wollte beim Eintreffen meiner Tochter gerne zu Hause sein. Dies ist mir auch gelungen und am Nachmittag steht die Schmalspurbahn nicht im Vordergrund meiner Betrachtungen. Bis zum nächsten Beitrag...

      Viele Grüße, René
    • Hallo,

      heute habe ich vor der bevorstehenden Spätschicht die Gelegenheit genutzt, um Vormittag noch ein wenig auf Pirsch zu gehen. Über das Wochenende nun 4 Spätschichten bis Mitternacht, da kann ich beim besten Willen nicht verstehen, dass der Arbeitgeber bei der Akquise junger und arbeitswilliger Mitarbeiter von Problemen spricht, ist doch am Wochenende das Klientel im Zug gelegentlich besonders liebenswert. :gruebel:

      Um nun nicht die in verschiedenen Foren so oft gezeigten Motive zu wiederholen, begab ich mich wieder zur Renne, genauer zum Abzweig der Straße Steinerne Renne von der Bielsteinchaussee. Am Höhenpunkt 300 m NHN erwartete ich den 8933, welcher mit 99 7239 bespannt war. Im oberen Hasserode blies die Sonne zu diesem Zeitpunkt noch Trübsal und versteckte sich hinter den Wolken.



      Dann fuhr ich zum Westerntor und schaute mal bei der Werkstatt vorbei. Dieses Motiv konnte ich beim Blick "Ab durch die Hecke" einfangen. In der Werkstatt stand heute die 99 7235 und vor der Werkstatt (nicht im Bild) die 99 7234. Außerdem sind die 199 012 und die Schneefräse im Hintergrund zu sehen.



      Den 8925 fotografierte ich bei der Einfahrt in den Bahnhofsteil. Mit dem Ergebnis bin ich aber wegen des vor Ort befindlichen Mastenwaldes nicht sonderlich zufrieden. Da nun bei einer schönen Dame bekanntlich auch ein schöner Rücken entzücken kann, entschied ich mich spontan für dieses Motiv. Ein Versuch war es wert, wie ich finde. Der 8925 war wie am gestrigen Tag mit 99 7236 bespannt, die hier für eine anständige Rauchentwicklung sorgt. Klärchen hatte sich mittlerweile auch von ihrer Wolkendecke befreit.



      Vielleicht stoßen auch diese Motive wieder ein wenig auf gefallen. Ich wünsche allen Lesern schonmal ein schönes Wochenende.

      Viele Grüße, René
    • OT: Arbeitsbedingungen

      rekok73 schrieb:

      Über das Wochenende nun 4 Spätschichten bis Mitternacht, da kann ich beim besten Willen nicht verstehen, dass der Arbeitgeber bei der Akquise junger und arbeitswilliger Mitarbeiter von Problemen spricht, ist doch am Wochenende das Klientel im Zug gelegentlich besonders liebenswert. :gruebel:
      Mal kurz nachgedacht! :gruebel: Ist das nicht Wehklagen auf hohem Niveau? Hat doch die angesprochene Gruppe arbeitswilliger Mitarbeiter auch die Möglichkeit solch "entspannte" Arbeitsplätze wie Heizer (auf Deinen Fotomotiven) zu wählen? Oder Gleisbauer, damit Dein Zug sicher durchs Land rollen kann Alles Berufe ohne den direkten Kontakt mit der "liebenswerten Klientel" und gerade bei den Außentemperaturen der vergangenen Wochen ganz bestimmt ungemein angenehm... X(
      Und dann gibt's noch Polizisten, Altenpfleger, Abfallentsorger, usw., usf. Und noch viele andere Berufsgruppen, die sich mehr oder weniger mit den Auswüchsen unserer Individual-- und Spaßgesellschaft herumzuschlagen haben. Jedes Wochenende, jede Nacht und jeden Tag.

      Bahnerische Grüße von Niels
    • Hallo Niels,

      danke für Deine Anmerkungen im OT. Warum nun trotz "Bewerbertagen" die offenen Planstellen mangels Bewerbern nicht zu besetzen sind bzw. Neueinstellung im höheren Prozentsatz in den vergangenen Jahren nach intimeren Kennenlernen der Tätigkeit die Flinte recht schnell wieder in's Korn geworfen haben, kann ich Dir, als Jemand der die Tätigkeit als Zugbegleiter zunächst im Fern- und nun im Nahverkehr mit jahrelanger Erfahrung ausübt, beim besten Willen nicht beantworten. Die Erfahrungswerte (gewiss mit etwas Ironie formuliert) sind so, wie von mir dargestellt. Erst heute hatte ich wieder Fangruppen zweier Vereine (Borussia Dortmund und Hannover 96) im Zug... und der Zug ist unverwüstet am Ziel angekommen und auch ich bin unversehrt geblieben und habe meinen Humor nicht verloren. Wie es sich anfühlt, bei der Schmalspurbahn zu arbeiten, die ich hier fotografisch präsentiere, weiß ich genau, habe ich doch bei diesem Unternehmen eine Heizer- und Zugführerausbildung gemacht. Übrigens habe ich nach der Erlernung des Eisenbahnerberufes meinen Zivildienst in Hamburg in der Obdachlosenbetreuung geleistet. Daran schloss sich später ein Krankenpflegeexamen im Zweitberuf an. In diesem Beruf habe ich 10 Jahre gearbeitet, zuerst in der neurologischen Kinderkrankenpflege (mit den Hauptdiagnosen SHT und hypoxischer Hirnschaden) und später in der Altenpflege (mit der Hauptdiagnose Demenz). Diese Lebenserfahrungen haben mir Empathie gegenüber Menschen und anderen Lebewesen gelehrt und diese hilft mir bei meiner Tätigkeit als Zugbegleiter sehr, wie mir häufig von den Fahrgästen gespiegelt wird. Die Tätigkeit in der personell völlig unterbesetzten Pflege bescherte mir häufig Rückenschmerzen und ich bin meinem derzeitigen Arbeitgeber sehr dankbar, wieder als Zugbegleiter arbeiten zu können. Gelernt habe ich auch, das eigene Dasein mit etwas Humor zu sehen. Ich hoffe, ich konnte mit diesen Anmerkungen meine Gedankengänge allgemeinverständlich darlegen und wünsche Dir ein schönes Wochenende.

      Viele Grüße, René

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von rekok73 () aus folgendem Grund: Aus dem mitternächtlichen Schreibfehler Hannover 98 das richtige Hannover 96 gemacht.

    • Hallo,

      ich hatte ja geschrieben, dass ich gestern die Einfahrt des 8925 mit 99 7236 in Westerntor fotografiert habe, mir aber auf dem Bildschirm das Resultat nicht so recht gefallen hat. Andererseits ist die Infrastruktur den heutigen Anforderungen angepasst und so habe ich das Bild ein wenig beschnitten und konnte so einige Masten auf einfachen Wege eliminieren. Das entstandene Motiv zeigt nun die Masten von historischen Laternen und neueren Laternen im historisierenden Gewand zur Bahnsteigbeleuchtung und natürlich die Ks-Signale, welche der Zugsicherung auf der Strecke Wernigerode - Brocken dienen. So ist ein Mix der Gegenwart entstanden, der aus diesem Gesichtspunkt vielleicht doch vorzeigbar ist.



      Viele Grüße, René
    • Hallo Niels,

      nach nun mehrmaligem Lesen Deines Beitrages will sich mir immer noch nicht erschließen, welche Botschaft Du nun eigentlich transportieren möchtest. Mag sein, dass ich als Einziger auf dem "Schlauch" stehe.
      Könntest Du bitte die Aussagen verdeutlichen, damit ich (vielleicht auch andere) verstehen, was Du auszudrücken versuchst.

      Vielen Dank

      Alexander


      Rene, vielen Dank für die sehr diplomatische Antwort an Niels.
    • Hallo Alexander,

      ich vermute, dass Niels mit seiner Aussage ausdrücken wollte, dass er als Gejammer empfindet, weil ich die 4 Spätschichten bis Mitternacht über das WE thematisiert habe. Allerdings bezog sich diese Aussage nicht auf meine Person, da ich seit mittlerweile 29 Jahren im Schichtdienst genug Erfahrungen gesammelt habe, wie ich eine Work-Life-Balance herstellen kann, sondern eben auf die Schwierigkeit der Akquise neuer Mitarbeiter, sei es nun als Tf oder im Zub, welche bei fast allen EVU (speziell auch bei der Schmalspurbahn im Harz) als Tatsache bekannt ist. Das hat mit meiner Person wahrlich nichts zu tun.

      Viele Grüße, René
    • Hallo,

      da die letzten Bilder im Bahnhof Westerntor entstanden sind, möchte ich hier einen kleinen Sprung in die Vergangenheit wagen. Wir schreiben das Jahr 2010 und am 13. April ist die 99 5906 soeben wieder aus Meiningen in Wernigerode eingetroffen. Vor der Wiederinbetriebnahme müssen noch einige Arbeiten erfolgen. Die 199 011 rangiert die Mallet zu diesem Zweck vor die Werkstatt.



      Einige Tage später, nämlich am 20. April 2010, erfolgte dann die Lastprobefahrt der Lok in Richtung Drei Annen Hohne. Den entsprechenden Zug konnte ich vor der Abfahrt in Westerntor am Bahnsteig fotografieren.



      Eigentlich wollte ich dann zur Hohne fahren, aber in der Friedrichstraße nahm mir ein Student der Hochschule Harz die Vorfahrt und erzeugte an meinem Auto eine Beule und einen Lackschaden. Die nachfolgende Aufnahme des Unfalls führte zur Unmöglichkeit eines weiteren Bildes der Probefahrt. Zum Glück gab es keinen Personenschaden und der Schaden am Auto, welches weiterhin fahrbereit blieb, war dank recht unkomplizierter Handhabung seitens der Versicherung nach wenigen Tagen repariert, da die Schuldfrage am Unfallhergang eindeutig war.

      Viele Grüße, René
    • Hallo René,

      da hast Du doppelt Glück gehabt. Einmal, dass Du überhaupt eine solche Probefahrt auf Film/Chip bannen konntest, andererseits, dass der Unfall glimpflich ausging.

      Mit den Versicherungen ist das immer so eine Sache. Das kann schon mal dauern. Meine Frau hatte da mal einen Unfall, auch eindeutig. Jemand hatte ihr die Vorfahrt genommen. Zum Glück wurde auch hier keinem ein Haar gekrümmt. Das ist ja erstmal die Hauptsache. Aber die Versicherung von diesem Unfallgegner ließ sich 2 Jahre Zeit bei der Regulierung des Schadens. Ich hatte meine Ansprüche an mein Autohaus abgetreten, da ich mir dort für das mit Totalschaden untauglich gewordene Fahrzeug Ersatz beschaffen musste. Meine Frau musste ja irgendwie zur Arbeit kommen.
      Das Autohaus nahm es gelassen, nur der Gutachter, der unser Auto bewertet hatte, wartete auf sein Geld und schickte eine Mahnung nach der anderen. Die trug ich alle in das Autohaus und die Versicherung musste die natürlich mit bezahlen, war ja nicht die Schuld meiner Frau.
      Dann kam noch nach 18 Monaten ein zweiter Anhörungsbogen zum Unfallhergang. Das hatten wir denen doch alles schon aufgeschrieben. Hofften die, dass wir und widersprechen? Den Gefallen taten wir denen natürlich nicht und schrieben den kopierten Text vom ersten Mal fein säuberlich ab.
      Schlussendlich mussten sie den Schaden dann doch begleichen.

      Die Regulierung eines Parkplatzschadens hat auch mehrere Monate gedauert. So lange ist (auch meine Frau) mit dem demolierten Auto herumgefahren. Dabei hatten wir einen zufälligen Zeugen, der den Verursacher beobachtet und gestellt hatte. Der Zeuge saß am längeren Hebel, war der Parkplatzwächter und hätte die Schranke nicht öffnen können, hätte der fremde Fahrer nicht seine Daten hinterlassen. Als wir dann endlich von unserem Ausflug zurück kamen, hatten wir die Bescherung, aber auch ein paar saubere Handyfotos des Zeugen mitsamt seinen Aufschreibungen. Die Versicherung des Halters (es war nicht der Fahrer) ließ sich dann aber doch viel Zeit.

      Zur 99 5906 eine Frage. Hat sie eigentlich heute noch den Schornstein mit den vielen Knicken? Als ich sie 2005 das letzte Mal fotografierte, war das gut zu sehen.

      Viele Grüße

      Dampfachim
    • Hallo Achim,

      da hattest Du mit der Versicherung aber wirklich Pech. Der damalige Unfallgegner war zufällig bei der gleichen Versicherung, bei der ich auch mein(e) Auto(s) versichert habe. Vielleicht ging es deshalb sehr unkompliziert und schnell.

      Ich hatte letztes Jahr in Österreich einen Unfall auf der Autobahn (Reifenplatzer). Trotz eines Ausfluges neben die Autobahn bei 130 km/h, der Kollision mit zwei Autobahnbegrenzungspfosten und zurückschleudern auf die Fahrbahn ist glücklicherweise wieder keinerlei Personenschaden entstanden und ich hatte meine Familie mit im Auto. Da es am frühen Morgen war, war zum Glück auch kaum Verkehr. Der Polizist meinte im schönsten Wiener Dialekt, dass Reifenplatzer gar nicht so selten sind, was mich doch erstaunte. Dank ADAC kam der Abschlepper zügig und wir bekamen innerhalb von 3 Stunden nach Unfallzeitpunkt ein Taxi von der Werkstatt zum Wiener Hauptbahnhof und dort einen Leihwagen und konnten so nach Ungarn weiterfahren und dort unsere Urlaubswoche entspannt verbringen. Das eigene Auto wurde vom ADAC von der Werkstatt in Wien zur Werkstatt nach Wernigerode überführt. Nach unserer Rückkehr aus dem Urlaub gaben wir den Leihwagen hier in Wernigerode ab (der ADAC hatte schon die Rücküberführung nach Wien organisiert) und ein Gutachter der Versicherung kam dank Vorlauf durch unsere Urlaubswoche am übernächsten Tag. Er bewertete den Schaden und erstellte ein Ankaufsangebot. Mit dem Autohaus und Versicherung zusammen, wurde der Schaden reguliert, ich trug die Selbstbeteiligung der Vollkasko von 300 Euro und konnte nach dreieinhalb Wochen nach dem Unfall einen Neuwagen in Empfang nehmen. Die Dame in der Hauptverwaltung der Versicherung, mit der ich mehrmals telefoniert hatte, war zu jeder Zeit sehr freundlich und hilfsbereit.

      Da der Unfall an einem Sonntag passierte, war in der Werkstatt in Wien niemand vor Ort. Am nächsten Vormittag telefonierte ich mit der Werkstatt und der Mann am anderen Ende sagt: "Oh, ich habe das Auto aus dem Harz schon gesehen. Wo kommen sie denn her? Ich komme ursprünglich aus Wernigerode." Das war sehr amüsant. Die Welt ist eben klein. Er rief mich dann zwei Tage später nochmals an, um mir mitzuteilen, dass das Auto vom ADAC abgeholt worden ist und auf dem Weg nach Wernigerode ist.

      Die 99 5906 habe ich tatsächlich schon lange nicht mehr gesehen. Auch wenn ich in Hörweite der HSB wohne, so eben doch nicht in Sichtweite. Meine gewohnheitsmäßigen Wege im Alltag führen mich auch nicht unbedingt an der Einsatzstelle vorbei und von der Ilsenburger Straße (die ich häufiger nutze) zur Westerntorkreuzung ist das Gelände vor der Werkstatt nicht einsehbar. Vielleicht kann Dir diese Frage ein anderer Nutzer des Forums beantworten.

      Viele Grüße, René