Anfrage in die Runde bezüglich eines Kenning-Buches

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    • railfox schrieb:

      Zweitens sprachen wir hier über DR-Schmalspurstrecken, da wirkt das Bw Aue thematisch etwas deplaziert.
      Also ich weiß jetzt nicht so recht, aber mir war so als das Bw Thum aufgelöst wurde stand an den Loks immer Bw Aue.
      Aber wenn du meinst das Bw Aue hat nichts mit Schmalspurstrecken zu tun lasse ich dir deinen Glauben..
      Gruß André
    • Hallo
      Selbstverständlich hatte das Bw Aue einen großen Bereich mit Schmalspur abzudecken.Ohne den Triebfahrzeugen des Bw Aue wäre kein Betrieb möglich gewesen,man sollte sich informieren.Als Lokschlosser sind wir von Aue nach Jöhstadt gefahren ,wenn eine Lok zum auswaschen stand.
      Als es Personalmangel gab war ich ein halbes Jahr in Oberwiesenthal im Fahrdienst, was soll das
      auch das Bw Aue hatte mehere Schmalspurstrecken wo Triebfahrzeuge und Nebenfahrzeuge im Bestand
      waren.Ein Buch über das Bw Aue soll nicht von großen Intresse sein ,was für ein Schwachsinn.
      Gruß Dietmar
    • ".Ein Buch über das Bw Aue soll nicht von großen Intresse sein ,was für ein Schwachsinn."


      Wenn es von großem Interesse wäre, wäre es schon längst auf dem Markt. Das Interesse hat aber offenbar gegenüber den 1990er Jahren stark nachgelassen, sodaß sich bisher auch kein Verleger und auch kein Autor gefunden hat. Also ist zu überlegen, wer von uns beiden hier "Schwachsinn" erzählt. :gruebel:


      Nachtrag:
      Warum muss eine (auch durchaus kontrovers geführte) Sachdiskussion über ein Eisenbahnthema hier eigentlich immer auf die emotionale, beleidigende Schiene abdriften? Wenn man anderer Meinung ist, kann das doch auch ohne Emotionen sachlich dargelegt werden, oder etwa nicht?

      Begriffe wie "Schwachsinn" oder "lächerlich" sind doch genau jene Anlässe, die immer wieder ein Eingreifen der Moderatoren veranlassen, zudem habe ich das Gefühl, dass die Hinweise der Moderatoren diesbezüglich von einigen Usern noch gar nicht wahrgenommen wurden.


      -railfox-

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von railfox ()

    • Hallo zusammen!

      Dietmar, wenn du schreibst, "es ist nur noch lächerlich, was er [railfox] über das Bw darlegt", hieße das ja, dass er seit deinem letzten Beitrag etwas "lächerliches" geschrieben hat. Im letzten Beitrag von railfox kann ich derartiges aber nicht finden, sondern nur sachliche Argumente für seine Meinung.

      railfox, wenn von dir immer wieder Sticheleien kommen, wie z.B.

      railfox schrieb:

      Zunächst einmal werden "Puplikationen" vmtl. eher nach dem Genuß von Zwiebelkuchen und Federweißer oder dem Verzehr von Dörrobst produziert.
      brauchst du dich auch nicht zu wundern, wenn sich die Leute auf emotionaler Ebene angesprochen fühlen.

      Bitte denkt an die Worte von Eckhard. Wenn wir alle diese beherzigen, können wir hier ein Umfeld schaffen, in dem sich jeder gerne aufhält, ohne beleidigt oder beleidigend zu werden.
      Viele Grüße von Johannes
    • railfox schrieb:

      Wenn es von großem Interesse wäre, wäre es schon längst auf dem Markt. Das Interesse hat aber offenbar gegenüber den 1990er Jahren stark nachgelassen, sodaß sich bisher auch kein Verleger und auch kein Autor gefunden hat. Also ist zu überlegen, wer von uns beiden hier "Schwachsinn" erzählt. :gruebel:
      Dieses Argument "Wäre es längst auf dem Markt" ist für mich nichts anderes als ein Totschlagargument.
      Demnach dürfte es ab sofort keine neuen Bücher mehr geben, denn wenn die von Interesse wären, wären sie ja schon längst in ausreichender Qualität im Handel. Ich denke du machst es dir da etwas einfach. Mit deiner Äußerung zum Bw Aue zeigst das du offensichtlich das du darüber keine weitreichende Kenntnisse verfügst. So drängt sich natürlich die Frage auf wie du in der Lage sein willst abschätzen zu können wie groß ein Markt dafür ist? Ich jedenfalls würde mich damit schwer tun und ich kenne das Bw doch recht gut. Aue bietet jedoch viel an Themen.

      u.a.

      • Der Wismutverkehr und das RBA Aue (Einsatz der Br 84)
      • Die Strecken im Einzugsgebiet:
        • Die Steilstrecke Eibenstock
        • Schmalspurstrecken die dem Bw zugeordnet waren.
        • Schlettau - Crottendorf mit dem Einsatz der Br 86
      • Die Einsatzstellen (Schwarzenberg, Buchholz)


      Natürlich muss dafür ein Verleger und Autor gefunden werden, jedoch denke ich das es zum Glück nicht nur Autoren gibt die danach schauen was sich gut verkaufen lässt, sondern die auch ein Augenmerk darauf haben, das das was nachweislich Falsch ist und seit Jahren immer nur gegenseitig abgeschrieben wurde, richtig zu stellen und diverse neue Erkenntnisse zu verbreiten. Dazu zähle ich zb auch André Marks der gerade im Wagensektor wirklich großartiges leistet. Dazu gehört sicher auch ne gehörige Portion Idealismus.

      Gruß André
    • Hallo Andre,

      nach dem Lesen Deiner Zeilen habe ich den Eindruck, dass Du die Produktion von Eisenbahnbüchern ausschließlich aus der Sicht eines Eisenbahnfreundes siehst, aber nicht aus dem ebenso notwendigen Blickwinkel eines Verlegers.
      Bei Dir ist , wie ich so oft bei Eisenbahnliebhabern feststellen muss, in erster Linie der Wunsch Vater des Gedankens, ausschlaggebende Aspekte wie unternehmerisches Risiko bei der Themenwahl scheinen da offenbar nebensächlich zu sein.

      Es ist eben kein Totschlagargument wenn ich sage, dass Bücher, die sich am Markt gut verkaufen ließen , schon längst da wären, vor allem, wenn sie vor der Wende schon mal abgehandelt worden sind und geradezu nach Neuauflagen schreien.
      Um das Jahr 2000 war ich mal in Aue, aber nicht am/im Bw - und trotzdem kann ich behaupten, dass das Bw Aue bisher nicht "buchwürdig" war. Warum? Weil ich Marktbeobachtung betreibe, und das schon seit mind. 1989.

      Wie jetzt? Was redet der da?

      Vor 1990 wurden in der DDR-Zeit einige Eisenbahnbücher zu regionalen Themen vom bekannten VEB transpress Verlag herausgebracht, aber noch viel mehr regionale Strecken -, Bahnhofs- und auch Bw-Chroniken wurden von den vielen DMV-Arbeitgemeinschaften zwischen Ostsee und Erzgebirge herausgebracht. Viele im Format DIN A4, aber m.W.n. noch mehr im Format
      DIN A5 , und diese oftmals in einem grünem Einband. Gerade diese "DMV-Bückware" war nicht nur in der DDR gesucht, sondern auch bei mir im "Westen".

      Nach der Wende rissen sich viele Verlage geradezu darum, vor allem die DMV-Hefte als Buch mit besserem Druckpapier und besserer Fotowiedergabe erneut auf den Markt zu bringen. Neben dem transpress Verlag, der seine regionale Eisenbahngeschichtsreihe tlw.
      erneut auflegte, erschienen bei Kenning, Bufe, EK, VBN Neddermeyer, Wunderwald etc. sowie bei einigen regionalen Verlagen Neuauflagen vieler Bücher, die vor der Wende bei VEB transpress oder beim DMV erschienen. Dabei wurden allerdings nur solche Bücher neu aufgelegt, die thematisch einen ausreichenden Absatz versprachen. Einige Bücher erschienen , teils mit altem Autor/Autorenteam, teils mit neuen Autoren sogar bei verschiedenen Verlagen.

      Zu den Büchern, die 28 Jahre nach der Wende immer noch keine Neuauflage erhielten, gehören auch die Schriften zum Bw Aue.
      Obwohl es ja schon "Vorlagen" gibt, die Umgebung viel bietet, es anscheinend haufenweise Aufnahmen zum Thema Bw Aue gibt, hat sich bisher kein Verleger mit diesem Thema Bw Aue näher befasst. Woran mag das wohl liegen?

      - an der sinkenden Zahl von Eisenbahnfreunden?

      - an der sinkenden Bereitschaft, Bücher in Druckform (Papier) zu lesen?

      - an der Tatsache, dass (mit Ausnahmen) das Bw Aue eine regionale erzgebirgische Sache ist und außerhalb Sachsens nur relativ wenige Käufer anspricht?

      - an dem Umstand, dass Bw-Chroniken weniger Käufer ansprechen als Streckenbeschreibungen?

      Wie dem auch sei, das Thema "BW Aue" scheint aus Verlegersicht bis heute wohl eher ein Ladenhüter zu werden, offenbar ganz im Gegenteil zum x.ten Buch zur Harzquerbahn oder zur sä. IVK.


      Deine Anmerkung "jedoch denke ich das es zum Glück nicht nur Autoren gibt die danach schauen was sich gut verkaufen lässt," zeigt mir ganz klar, dass Du bis heute noch nicht tiefere Einblicke in die Eisenbahn-Verlagstätigkeit hattest. Ich habe eine Reihe von Manuskripten durchgesehen und bewertet, ob sich eine Veröffentlichung lohnte. Ich kann Dir versichern, dass über 80% der Autoren nicht danach schauen, ob sich ein Buch gut verkaufen läßt, für sie zählt nur die Tatsache, bald das eigene Werk im heimischen Regal
      wiederzufinden.

      Daher gibt es gottlob die Verleger, die aufgrund ihrer Erfahrungen eher in der Lage sind darüber zu urteilen, ob ein Buch am Markt absetzbar ist oder nicht.


      Grüße

      -railfox-
    • Hallo Railfox, Hallo an alle,

      da ist viel wahres dran. Es braucht ein interessantes Thema, es braucht gute Autoren, es braucht einen Markt und es braucht einen Verlag, oder jemanden, der das Risiko auf sich nimmt und das Thema im Eigenverlag herausbringt, wobei letzteres gar nicht empfehlenswert wäre.
      André hat auch recht. Nicht jedes Thema wurde schon behandelt.

      Was nun das angefragte Thema Bw Aue angeht, so weiß ich nicht, ob diese Vorbedingungen erfüllbar wären. Die Gründe hast Du genannt und die lassen sich nicht wegdiskutieren.
      Vielleicht kann Dietmar ja aktiv fachkundige und gute Autoren finden und sie animieren, ein solches Buch zu schreiben und einen Verlag zu suchen, der es dann auch umsetzt. Es könnte ja auch ein regionaler Verlag sein. Man soll niemals nie sagen.
      Einfach nur zu sagen, es müsste mal jemand... wäre nicht zielführend.

      Aber warum wieder diese Schärfe in der Diskussion? Warum Provokationen in Sachen Rechtschreibung? Reicht es nicht aus, einfach zu antworten?
      Dietmar fragt schon länger nach Literatur zu diesem Bw. Die Frage ist legitim und sie beschäftigt ihn offenbar.

      Viele Grüße

      Dampfachim