Rübenbahn-Relikte

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    • Rübenbahn-Relikte

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      Hallo!

      Da ich am Mittwoch nach Krögis musste, habe ich diese Gelegenheit genutzt und einige der ehemaligen Stationen auf dem Abschnitt Mertitz-Gabelstelle - Löthain der WG-Linie, auch Rübenbahn genannt, aufgesucht. Ich war das erste Mal in dieser Region und war überrascht, wie schön es dort ist. Weite Felder, sanfte Hügel, Säulenpappeln - jetzt ist mir klar, warum die Lommatzscher Pflege auch sächsische Toskana genannt wird. Dort wäre ich wirklich gern mal mit der Bimmelbahn gefahren.


      Bahnhofsgebäude des ehem. Bf. Mertitz-Gabelstelle




      Bahnhof Käbschütz






      Bahnhof Leutewitz


      Auf der anderen Bachseite steht dieser Wagenkasten.




      Bahndamm mit Durchlass bei Mauna


      Kleiner Einschnitt bei Mauna, rechts einer der vielen Höfe mit alten Fachwerkhäusern.


      Bahnhof Mauna


      Bahnhof Görna-Krögis




      Bahnhof Löthain


      Radfahrer bitte vor Überqueren der Straße pfeifen :sing:

      Auf jeden Fall wird das nicht mein letzter Besuch dieser schönen Gegend gewesen sein. Irgendwann mache ich bestimmt mal die eine oder andere Bahndammwanderung dort.
      Viele Grüße von Johannes

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von jay787 ()

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      Lieber Jay,

      vielen Dank für die wundervollen Bilder. Ich stelle wirklich fest, dass mir die Bahntrassen ohne Bahn mittlerweile am allerbesten gefallen, da mna einfach viel mehr assoziieren muss. Dennoch traurig, dass es die Linie nicht mehr gibt. Es ist in der Tat eine wunderschöne Landschaft.

      Momentan überlege ich, was bei meiner Moba wohl ein guten Abstand vom Gleis zur Landstraße sein könnte.....Bild 8 hat mir die perfekte Antwort geliefert. Ein absoluter Traum und ähnelt dem Hanfbachtal direkt bei mir ums Eck (ehemalige RSE). Dort liegt die Straße allerdings noch ein ganzes Stück weiter vom Gleis entfernt.

      Danke und Grüße,
      LEnni
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      Hallo Johannes,

      sehr schöner Bericht! Ich kenne die Gegend ja nun gar nicht und staune, dass die Stationsgebäude so gut erhalten sind. Offenbar haben sie mehr oder weniger als Laube überlebt. :klatsch:
      Ob die Radfahrer auch alle mit den nötigen Pfeifen ausgerüstet sind? :frech:

      Und Lenni, mir gefallen Bahntrassen mit Bahn immer noch deutlich besser. Das ist ja wohl der Zweck einer Bahntrasse. :zwink:

      Viele Grüße

      Dampfachim
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      Na Lenni wenn du Inspiration brauchst wäre doch stillgelegt.de/ das richtige für dich.

      Ein guter Abstand zur Landstraße ist übrigens auch wenn man vom Zug direkt auf die Straße laufen kann. Gibt es noch heute auf der Weißeritztalbahn und zwischen Nebitzschen und Glossen. Auch der Abschnitt Wilkau Haßlau - Kirchberg oder Schönfeld Wiesa - Siebenhöfen waren dafür Beispiele.

      Gruß André
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      Hallo Johannes,

      ein wunderschöner Bericht, mag ich doch solche Spurensuche sehr gern. Mich inspirieren vor allem die hölzernen Stationsheisel (oder wie man im sächsischen dazu sagt), z. B. auf Bild 3.
      Es ist schon mehr als erstaunlich, dass diese hölzernen Häuschen so lange überdauert haben.
      Dazu die leuchtenden Farben meiner Lieblingsjahreszeit, die schon wieder zu Ende geht. Jetzt folgt erst einmal die ^Dunkelzeit^ bis Februar. :sorry:

      Vielen Dank für die schönen Fotos, wenn auch beim Anblick immer etwas Wehmut dabei ist.

      Beste Grüsse

      Holger